Beiträge getagged mit Studium

BWL 1: Der Stoff, aus dem die Träume sind

Nachdem ich die letzten 1 1/2 Monate mit der Entwicklung des aktuellen ZABOS-Releases beschäftigt gewesen bin, habe ich am Montag wieder mit BWL 1 begonnen. Die Lernpause tat mir überhaupt nicht gut, da meine Lernmotivation durch den äußerst drögen Stoff doch arg leidet. Ich bin mir durchaus bewusst, dass BWL wichtig ist und habe auch den Sinn hinter dem Rechnungswesen verstanden. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass das Thema trocken ist. Weiterhin bin ich der Meinung, dass man die beiden Kurse des Moduls in zwei Module hätte stecken können.

Die Aufgaben und Tests des Kurses “Externes Rechnungswesen” habe ich bereits alle durchgearbeitet – dem Abschlusstest und der Onlineklausur stünde nichts mehr im Weg. Beim Kurs “Internes Rechnungswesen” habe ich die Tests bereits alle durch, die Aufgaben werde ich (hoffentlich) morgen anfangen.
Obwohl ich bereits relativ weit mit der Bearbeitung bin, habe ich nicht das Gefühl, wirklich drin zu sein. Im Gegensatz zu Mathe oder GDI fehlt mir schlichtweg der Praxisbezug. Ich bin trotzdem positiv gestimmt, dass ich BWL1 Ende März beim Präsenztag schreiben und dann ad acta legen kann.

, ,

1 Kommentar

8 aus 33: Neue Prüfungsordnung

Mit Freude laß ich in der Mail von unserem Prof, dass zwei Module des Studiums zum nächsten Jahr gesplittet werden: Web-Anwendungen wird nun in Web-Anwendungen 1 und 2 unterteilt, Grundlagen der Informatik 1 hingegen in GDI 1 und 2. Für mich bedeutet das, dass ich statt 6 bereits 8 Module erfolgreich bestanden habe, was wiederum 24% der nötigen Modul-Leistung des Studiums entspricht. Die Note aus WA und GDI gilt nun für WA 1 + 2, sowie GDI 1 + 2.

Finde ich echt gut – schade nur, dass BWL und Mathe nicht gekürzt werden ;)

,

1 Kommentar

Erledigt: Web-Anwendungen / 1. Fachsemester

Vorgestern bekam ich die freudige Nachricht, dass ich das Modul Web-Anwendungen erfolgreich mit 1.0 (112 von 100 Punkten) abgeschlossen habe. Somit habe ich auch das erste Fachsemester, d.h. die ersten 6 Module, hinter mich gebracht und mit der Note 1.0 abgeschlossen.

BWL1 kränkelt momentan vor sich hin, da ich durch Projekte auf der Arbeit ziemlich eingespannt bin. Ich hoffe, dass ich zum Präsenztag die Klausur dann schreiben kann. Den Prüfungstag Ende Januar werde ich voraussichtlich nicht mitmachen können.

, ,

2 Kommentare

Präsenztag w3l / September 2009

Marc und ich fuhren am Donnerstag um viertel nach zwei aus Wolfsburg los und kamen auch recht zügig in Dortmund an. Allerdings dauerte die Suche des Hotels trotz Navis etwas länger. Während Marc das Auto parkte – wir hatten ein Hotel direkt am Hautbahnhof gebucht – und ich eine rauchte, wollten mir erst drei Afrikaner wohl Drogen verticken und eine Minute später schauten die Dortmunder Green Berets mich an, deuteten mit dem Zeigefinger auf mich und wollten mich wohl auch kontrollieren. Durch eindrucksvolle Gestik – ich winkte wie ein Bekloppter zurück – wurden sie jedoch abgeschreckt.
Wir also im Hotel eingecheckt. Das Zimmer war … rustikal. Ein altes UKW-Radio sagte mir, dass hier einige Jahre nichts gemacht worden ist. Da ich keinen Nerv hatte den Abend im Hotel zu verbringen, gingen wir zu erst zu Fuß zur FH in der Sonnenstraße und machten danach einen Abstecher durch die Innenstadt. Marc wollte noch ein Bierchen trinken und so machten wir es uns bei Live-Musik, Bier und Whiskey im Irish Pub “Limmerick” gemütlich. Sehr lustig war, das neben uns die Kopien von Musel und Tino saßen. Ich trank den Abend ein paar Whiskeys, der interessanteste davon war eindeutig der Irish Poteen, der auf der Zunge prickelte und im Abgang brannte wie Feuer.
Gegen 23 Uhr ging es dann zurück in das Hotel, da ich am Freitag Klausur schreiben musste.

Freitag standen wir gegen 9 Uhr auf, frühstückten und verbrachten den Vormittag / Mittag im Hotel. Ich lernte noch für meine Klausuren und machte mich gegen viertel vor zwölf zu Fuß auf zur FH.
Dort angekommen sagte ich einer allerseits gut-gelaunten Bibi und den Komolitonen Hallo und verbrachte bis zur ersten Klausur die Zeit im Innenhof bei Zigarette und Musik.

Um 13 Uhr startete für mich die erste Klausur “Rechnerstrukturen und Betriebsssyteme”. Die ersten 10 Minuten saß ich etwas verdattert vor den Aufgaben, riss mich dann aber zusammen und startete durch. Themen der Klausur waren: Umformung von Termen zur ADNF, Bau von Schaltnetzen, Beschreibung von Threads, Berechnung der Dateigröße von I-Node basierten Speichersystemen, Fragen zum Pipelining, Vergleich der Havard-Architektur zur Von-Neumann-Architektur und mod. Havard-Architektur, KV-Diagramme, Minimierung von Booleschen Termen und und und. Die 120 Minuten waren knapp bemessen und ich bin mir nicht sicher, was bei der Klausur heraus gekommen ist. Bestanden müsste ich eigentlich haben. Eine Endnote kann ich aber nicht einschätzen.
Trotzdem war die Aufgabenstellung fair und auf die Vorbereitung der im Kurs behandelten Themen zugeschnitten.

Um 16 Uhr ging es in die zweite Klausur “Web-Design und -Ergonomie”, die von der Aufgabenstellung stark an die Onlineklausur erinnerte und mehr oder weniger genau so aufgebaut gewesen ist: Fallstudie einer Website, zu denen insgesamt 9 Fragen beantwortet werden mussten. Nach 90 Minuten hatte ich die Fragen – meiner Meinung nach – ausreichend beantwortet und wusste nicht mehr, was ich sonst noch hätte schreiben sollen. Also gab ich als erster der Runde ab und machte mich mit der FAZ im Nebeneingang der FH breit.

Marc tauchte um 18 Uhr auf, wir begrüßten Martin und dann ging es ein paar Minuten später zum Swabedoo, das ja mehr oder weniger gleich um die Ecke liegt. Für Marc, Martin und mich ging es mit Caipi und Bier los. Ich bestellte mir noch Rosmarin-Kartoffeln, alles andere war einfach zu teuer. Danach noch ein Caipi, dann Tequilla, dann Bier … Neben den üblichen IT-Themen machte Marc noch Wahlkampf für die Piraten und versuchte einen von den Grünen für die Piraten zu überzeugen. Ich telefonierte gegen Mitternacht noch mit Rische wegen der Band. Viel in Erinnerung habe ich davon nicht mehr, da ich bereits da schon leicht neben der Spur lief ;)

Da ich extreme Lust auf Kickern hatte, unterbreitete ich den Vorschlag, doch noch irgendwo anders hinzugehen. Bibi und Michi, sowie Marc, Martin und ein weiterer Komolitone waren einverstanden. Der Rest der Studenten, darunter der Bayer mussten leider Samstag noch Klausur schreiben und setzten sich vorher ab.
Bibi leitete uns dann zu Fuß zum Spirit. Auf dem Weg dahin machte Marc Klingelstreich und lief mit einem Pflasterstein durch die Weltgeschichte herum, Martin und ich hatten Spaß in der City von Dortmund mit einem überdimensionalen Labyrinth-Spiel – mir ist ein Rätsel, wie wir das geschafft haben. Somit kamen wir um … keine Ahnung wann … im Spirit an. Wir total overdressed in einem Alternativ-Schuppen – war schon komisch. Türsteher und Gäste schauten uns mehr als perplex an. Egal, wir also an die Kickertische, Bier geholt und los ging es.
Gegen 3 Uhr mussten jeder von uns einen Promille-Pegel jenseits von gut und böse gehabt haben. Martin und ich gesellten uns zu Bibi und Michi auf die Tanzfläche – Musik war super (Metallica, 3 Doors Down, Beastie Boys und und und), Martin probierte das “Kennst du eigentlich schon…”-Spielchen aus und es wurde Bier getrunken. Und noch mehr Bier.

Bibi und Michi verabschiedeten sich als erste, gegen halb fünf strichen Martin und ich die Segel und machten uns, nachdem wir uns von Marc verabschiedeten, zu Fuß auf zu meinem Hotel. Wegen des Zustandes liefen wir quer durch Dortmund, erlebten z.B. noch, dass Jugendliche die Hose herunter zogen und auf einem Zebra-Steifen verweilten (Flashmob bei dem keiner zuschauen sollte?). Genau diese Jugendliche trafen wir 10 Minuten später wieder, als andere Jugendliche deren Hosen geklaut hatten. Sehr lustig ;)
Gegen 5 oder halb sechs war ich bei meinem Hotel, Martin spaltete sich fünf Minuten vorher ab und lief in irgendeine total verquere Richtung.

3 1/2  Stunden später klingelte mein Wecker. Mit Abstand der fürchterlichste Morgen seit einigen Jahren. Marc lag irgendwie wieder in seinem Bett, ich quälte mich unter die Dusche.
Unser Frühstück fiel sporadisch aus, Check-In lief gut ab. Wir also zur FH hin und darauf wartend, dass die Vorlesungen begannen. Der Tag war für Marc, Martin und mich eine Qual. Zuerst Begrüßung durch Professor Balzert, dann warten, da das Internet nicht funktionierte. Nach dem Mittagessen folgte die Vorlesung über RIAs, bei der Martin und ich einen Lach-Anfall hatten (“Ich habe einen ausgewachsenen Kater”, “Sie redet immer von dem Internet, was ist das eigentlich?”). Die Vorlesung über Software-Tests war ganz interessant, danach folgte im Hörsaal die Vorlesung über XML-Dokumentation. War meiner Meinung nach nicht sonderlich spannend. Auch meine Mitstudenten in der letzten Reihe (eine Reihe hinter uns dreien) waren wohl nicht sonderlich davon begeistert.
Professor Balzert gab die letzte Vorlesung zum Thema Zustandsautomaten, bei denen Martin und ich wieder einen Lachanfall hatten und die letzte Reihe ansteckten (“Ob er mir erklären kann, was der oder das Internet ist?”).

Um 17 Uhr war dann Schicht im Schacht. Der Abschied fiel relativ kurz aus, da wir los wollten, bevor die Fußball-Fans die Stadt verunsicherten.

Fazit: Der letzte Präsenztag war schon lustig, dieser hat es aber noch getoppt. Hat wieder sau viel Spaß gemacht, mit den Komolitonen und w3l-Mitarbeitern zu feiern und Party zu machen. Dortmund bei Tag finde ich unattraktiv, da ist mir Wolfsburg lieber – das Nachtleben ist aber ausgezeichnet ;)

Ik freu mir schon auf den nächsten Präsenztag, wa?

, , ,

1 Kommentar

Rautiges 2009-08-04

Eine knappe Woche nicht mehr gebloggt, da ich Urlaub hatte:

  • Letztes Wochenende Netzwerkparty bei Lippe. War gut, leider hat das Wetter nicht gepasst. Dafür gab es drei leckere Lika-Platten zum Essen #barbarischesverhalten
  • Letzten Montag 5 Stunden auf der A2 im Stau gestanden. Wollte eigentlich nur zu Ikea. Hab mir einen wunderschönen Sonnenbrand geholt und Party auf der Autobahn gemacht. War toll!
  • Wohnung und Keller ausgemistet. Alte Schultüte von meiner Grundschul-Einschulung gefunden. War noch Schokolade drinne. Hat aber nicht mehr geschmeckt #altekamellen
  • Windows Server 2003 zum dritten oder vierten Mal in meiner VirtualBox installiert, da sich die Datenbank des Active Directory auf unerklärliche Weise verabschiedet hat. Konnte das auch nicht mehr fixen.
  • Mittwoch mit Jan, Timo und z.T. Marc und Sophie durch Wolfsburg gezogen. Nacktschwimmen im Allersee um Mitternacht inklusive. Feucht-fröhlicher Abend, der irgendwann in den frühen Morgenstunden endete.
  • Samstag Männerabend bei Jan mit Timo, Julian, Dennis und Lippe. Als die Sonne aufging, ging es dann nach Hause.
  • Jede Menge Bandproben mit Jan bei ihm im Keller.
  • Heute mit dem Modul Rechnerstrukturen und Betriebssysteme durchgestartet. Die ersten drei Einsendeaufgaben habe ich eingeschickt und wurden bereits korrigiert. Sind noch ein paar Fehler vorhanden, die ich morgen korrigieren werde. Das Modul gefällt mir bis jetzt – neben Mathe – am besten: Interessante und neue Themen und die Idee mit den PDFs als Aufgabenvorlage finde ich super.
    Die Klausur werde ich zum Präsenztermin neben Webdesign und -Ergonomie schreiben. Den Termin im August werde ich nicht wahrnehmen, da Marc mit MLG noch nicht fertig ist.

, , ,

1 Kommentar

Abschlusstest Webdesign und Web-Ergonomie bestanden

Eben gerade den Abschlusstest für Webdesign und Web-Ergonomie gemacht und mit 92% bestanden. Die Online-Klausur werde ich wahrscheinlich erst nächste Woche machen.
Alles in allem war der Kurs echt schnell erledigt. Die Tests hatte ich nach zwei Tagen durch, die Aufgaben waren innerhalb von zwei Stunden erledigt. Die Zusammenfassung der Kapitel dauerte recht lange. Ich muss dazu allerdings sagen, dass ich nicht wirklich mit Lust an das Modul gegangen bin. Als Entwickler für das Backend interessiert mich das Frontend nicht wirklich. Wenn ich ein Frontend brauche, dann als ein schönes Kommandozeilentool.
Stellenweise hatte ich beim Kurs auch das Gefühl, dass die Informationen veraltet und zum Teil auch falsch gewesen sind. Hab den Tutor über einige Ungereimtheiten informiert, z.B. dass in der Tat Browser gibt, die standardmäßig keine GIFs anzeigen – u.a. Lynx.

Mal schauen, ob Marci das Mathe-Modul bis zum Klausurtermin im August fertig bekommt. Das Modul Webdesign möchte ich schnellstmöglich ad acta legen. Außerdem ist bereits Rechnerstrukturen und Betriebssysteme gebucht und angefangen. Scheint bis jetzt sehr interessant zu sein.

, ,

2 Kommentare

MLG: Abschlusstest bestanden

Da fiel mir dann doch ein Stein vom Herzen, als ich eben den Abschlusstest bestanden habe (88%, 22/25 Punkten: Gut – Eine Frage falsch beantwortet). An sich waren die Fragen relativ fair. Mit den Unterlagen konnte man sie doch recht schnell beantworten. Besonders die zwei Fragen zu Potenz- und Cartesischen Mengen waren geschenkte Punkte.

Die Abschlussklausur folgt nächstes Wochenende. Heute Abend werde ich Party machen ;)

, ,

1 Kommentar

Rautiges 2009-05-26

  • Samstag ging es spannend in Wolfsburg zu. Den Mittag über verfolgte ich auf n-tv die Wahl zum Bundespräsidenten. Interessanterweise erfuhr ich heute, dass Lammerts Verhalten nach bzw. während der Wahl für ein Nachspiel sorgt.
    Nach der Wahl lernte ich Mathe weiter und machte mich gegen 15 Uhr auf in die Wolfsburger Innenstadt. Was da los war, war echt unglaublich. Und gegen 17.15 Uhr wurde der Traum eines jeden Wolfsburger Fußball-Fan wahr: Vfl wurde deutscher Meister. Die Stimmung war natürlich fantastisch, ich machte mich aber wieder auf den Weg zurück zur Wohnung.
    Zu später Stunde holte ich dann einen volltrunkenen Timo von der Bushaltestelle ab und fuhr ihn noch zu Lippe.
  • Das Modul “Mathematisch-logische Grundlagen” geht in die heiße Phase. Die meisten Aufgaben – bis auf 3 – habe ich eingereicht und sind soweit in Ordnung. Seit Donnerstag sitze ich an der Zusammenfassung aller Kapitel. Großer Vorteil: Beim zweiten Mal lesen verstehe ich die Texte wesentlich besser :)
    Nächstes Wochenende folgt dann Abschlusstest und Online-Klausur, damit ich am 19. Juni meine Klausur in Witten schreiben kann.
    Das nächste Modul wird wohl Web-Design werden und zusätzlich nebenbei noch Mathe 1. Mit M1 werde ich mir aber keinen Stress machen, so wie ich das bei MLG gemacht habe.
  • Florian ist momentan dabei, eine eigene kleine Ubuntu-basierende Distribution zusammenzustellen. Diese lädt nach dem Start EFA, Elektronisches Fahrtenbuch – ein Tool für Rudervereine, und sichert automatisch die EFA-Datenbank auf hot-plugged USB-Sticks. Dabei kam dann heraus, dass VirtualBox und VMWare massive Probleme beim Durchreichen von USB-Geräten haben. Ubuntu 8.10 bzw. der Kernel der 8.10er verliert nach einigen Sekunden die Verbindung zu den USB-Geräten.
    Sobald das Projekt abgeschlossen ist, wird Florian hoffentlich die Anleitung dazu auf seinem Blog veröffentlichen.
  • Nur damit ich es nicht vergesse: Auf SlickTools gibt es zwei .NET CF 2.0 Anwendungen. Eine ist ein mobiles Metronom, die andere eine Stoppuhr. Beides werde ich bei den nächsten Bandproben mal einsetzen.
  • Auch für nächsten Monat sind einige kleine Anschaffungen geplant:
    • Steckdosenleiste mit Überspannungsschutz für Server, Router und Kabelmodem. Ich trau’ dem Blitzableiter im Haus nicht.
    • Roland Micro Cube für das Üben in der Wohnung. Hab kein Nerv, immer mein MG 30 DFX mit nach oben zu schleppen. Und ohne Verstärker E-Gitarre zocken ist langweilig.
    • Eventuell ein Mikrofonständer. Da bin ich aber noch am Überlegen, ob ich so etwas wirklich brauche. Im Proberaum haben wir die Ständer.
    • Neues Server-Board. Da drücke ich mich noch vor. Bin am Überlegen, ob ich mir nicht doch ein Ion hole oder eines von den neuen Intel Embedded-Boards.
  • Bandmäßig schaut es so aus, dass Dennis nun als Bassist(in) mit an Bord ist. Am Vatertag haben Jan und ich ein kleines Akustik-Gitarren-Konzert gegeben, was meiner Meinung nach ganz okay war.

, , , , , , , , ,

2 Kommentare

Rautiges 2009-04-15

Hier ein paar Sachen, die ich in den letzten Tagen gefunden habe und rautiert werden müssen:

  • Beim Studium hing ich einige Zeit am Thema “Vollständige Induktion” fest. Martin gab mir auf der letzten Präsenzveranstaltung den Tipp, dass es auf youtube einige interessante Videos bezüglich Algebra gibt. Natürlich gibt es auch etwas über die vollständige Induktion, was ich euch nicht vorenthalten will:
  • Eine gute Übersicht über die Junktoren und deren Beschreibung gibt es in diesem PDF.
  • Ebenfalls eine Übersicht inklusive Informationen über Kommutativ- und Assoziativ-Eigenschaften gibt es hier.
  • Morgen werde ich mich mit den ersten Aufgaben und Tests aus dem Kurs Mathematisch-Logische Grundlagen befassen. Mit LaTeX bekommt man mathematische Formeln besonders gut dargestellt. Wer unter Windows mal LaTeX testen will, ist mit einer Distribution wie Miktex gut beraten.
  • Wer gerne Akustikgitarren-Lieder mit Ska- und Rock-Einfluss mag, sollte sich unbedingt die Band Solche anhören. Solche macht eine Mischung zwischen Kettcar, Joint Venture und E-Egal. Besonders gut hat mir der Track “Gutenberg” gefallen.
  • In RSS-/OPML-Liste haben habe ich heute zwei neue Blogs aufgenommen: Schrankmonster und aheil.de. Beide befassen sich mit der Software-Entwicklung auf der .NET-Schiene. Gefällt mir sehr gut und ist lesenswert.
  • Über Schrankmonster bin ich dann auch auf Pixelmachine gestoßen. SuperJer -- der Entwickler -- hat in wenigen Kilobytes einen vollfunktionsfähigen 3D-Raytracer in C bzw. C++ geschrieben, der ohne weitere Grafikbibliotheken auskommt. Der Quellcode ist gut verständlich und ich denke, einfacher kann man die Arbeit eines Raytracers nicht nachvollziehen.
  • Apache Software Foundation dominiert -- das Apache Directory Studio (Eclipse-basierender LDAP-Client) wurde in der Version 1.4.0 veröffentlicht. Nach einem Blick auf die Seite der ASF realisierte ich erst, dass man nur mit OpenSource-Produkten der ASF einen Großteil der Serverdienste abdecken kann.
    Klar: Jeder kennt den Apache HTTP Server, Tomcat und Geronimo müssten auch noch ein Begriff sein. Wenn es dann aber zu CouchDB (dokumenten-oprientierte Datenbank), Directory (LDAP-Server), JackRabbit (Content Repository) und Konsorten geht, kommen einem die Begriffe nicht mehr so bekannt vor. Was ich mit diesem Eintrag sagen will: ASF ist leet.
  • Problematisches mit der Astaro Firewall
    Gestern stellte ein Kunde die Anfrage, ob wir auf deren (Windows 2003 / Exchange) Server Email-Adressen für externe Mitarbeiter erstellen können. Kein Problem: Im AD legte ich kurzerhand neue Benutzer mit passenden Exchange-Postfächern an, auf der Firewall wurde der POP3/IMAP-Verkehr an den Server geforwardet. Die Authentifizierung und Autorisierung der Benutzer am ActiveDirectory geschieht über den Exchange-Server.
    Nun mussten wir aber ebenfalls das Versenden der Emails über SMTP ermöglichen, da nur empfangen von Emails etwas eintönig und sinnbefreit ist.
    Auf der ASG (Version 7.4xx) lief ein SMTP-Proxy, der nur Verbindungen vom Mail-Provider zuließ und an den Exchange-Server weiterleitete. Der SMTP-Proxy filtert Spams gleichzeitig aus. Als einziger Relay-Host ist der eben genannte Mail-Provider eingetragen.
    Unsere erste Lösung -die auch funktionierte- war, ein einziges Benutzer-Konto für die vorher erzeugten Email-Postfächer anzulegen. Jeder Client würde dann über den selben SMTP-Benutzer seine Emails versenden.
    Mein Wunsch war es dann, dass wir im SMTP-Proxy den Relay von Emails erlauben, wenn der Benutzer in einer bestimmten Gruppe des Active Directories ist. Somit hätten wir die Benutzerverwaltung komplett im ActiveDirectory und bräuchten uns bei zukünftigen Änderungen nicht mehr um die Firewall kümmern. Außerdem hätte bei weiteren Email-Adressen das Passwort weitergegeben werden müssen.
    Wir erstellten also auf der ASG eine neue Benutzer-Gruppe. Die Gruppe wurde so eingerichtet, dass als Backend das ActiveDirectory mit der dort hinterlegten Benutzergruppe benutzt werden sollte.
    Leider funktionierte dies nicht. Sobald ein Benutzer aus der (AD)-Gruppe versuchte, eine Email zu senden, schlug die Authentifizierung fehl. Im Log des AUA konnten wir feststellen, dass die ActiveDirectory Authentifizierung überhaupt nicht statt fand.
    Ich hoffe, wir bekommen in den nächsten für dieses Problem eine Antwort von Astaro.
  • Debugging von LDAP / Active Directory Verbindungen
    Falls die Verbindung von einem LDAP-Client zum Backend (OpenLDAP, Active Directory, eDirectory etc) nicht funktionieren sollte, wünscht man sich oft ein Tool, was die Verbindungsdaten dazwischen anzeigt. Aus Sicherheits- und Performance-Gründen ist der Einsatz von Wireshark oft nicht möglich. Ein dedizierter Proxy nur für LDAP-Verbindungen nicht direkt. Das Sourceforge-Project ldap-proxy dient einem anderen Einsatzzweck, die Verbindung mit netcat bekam ich in mehreren Versuchen (sowohl mit der Windows Binary als auch mit einer Cygwin nc.exe) nicht zum Laufen.
    Nach einigem Suchen stolperte ich dann über das Shareware-Tool Proxy Workbench, das neben LDAP auch für so ziemlich jedes andere gängige Protokoll einen Proxy-Port öffnen kann.

, , , , ,

2 Kommentare

Präsenztag WMI / w3l am 27. und 28. März 2009

Marc und ich fuhren bereits am Donnerstag Abend aus Wolfsburg los. Gleich in Braunchweig gelangten wir in einen Phantomstau, der 10 Minuten existierte und auf einmal verschwand. Die weitere Anfahrt verlief ohne besondere Vorkommnisse. Den Abend verbrachten wir mit rumgammeln und noch einmal über die Bücher anschauen.

Nach einer Nacht, in der ich richtig schlecht geschlafen habe, ging es früh morgens zum Frühstück, danach machten wir uns vom Tryp-Hotel in Richtung FH Dortmund auf. Das Gelände liegt in einen Steinwurf entfernt und so fanden wir auch Ruckuck den Fachbereich Informatik.

Die restlichen Stunden zur Prüfung GDI 1 um 16 Uhr verbrachten wir mit exzessiven Wartens. An der FH angekommen, erwarteten uns jede Menge neuer Gesichter. Die Klausur GDI verlief ganz gut. Der erste Teil bestand aus Multiple Choice-Fragen, die zum großen Teil aus den Online-Tests bekannt waren. Außerdem sollte Quellcode auf Fehler untersucht werden. Teil 2 behandelte 2-Dimensionale Arrays mit Java. Die dritte der drei Teilaufgaben war die schwierigste: Aus einem booleschen 2D-Array sollte die x- und y-Position ausgelesen werden und alle Felder, die sich darum herum befinden sollten auf false gesetzt werden – wenn sie vorher auf true gewesen sind. Die Aufgabe sollte als rekursive Funktion gelöst werden. Bei dieser Aufgabe habe ich etwas gefaket, da meine rekursive Funktion sich selbst viermal aufruf um alle Koordinaten oben, unten, links und rechts abzudecken. Ich lass mich mal überraschen.

In Teil 3 ging es um das Zeichnen eines UML-Diagramms inklusive der richtigen Assoziationen, Multiplizitäten und Generalisierung/Spezialisierung. Zusätzlich sollte noch der Quellcode eines Singletons aufgeschrieben werden.

Alles in allem war die Klausur mehr als fair. Themen wie generische Datentypen kamen glücklicherweise nicht vor – ansonsten hätte ich an der Stelle sicherlich Punkte verloren. Ohne IDE ist das doch recht schwierig ;)

Nach der Klausur brachten wir unsere Sachen zurück in das Hotel und um halb sieben ging es dann mit dem Taxi und den anderen Kommolitonen und w3l-Mitarbeitern ins Hicc-Up. Das Hicc-Up ist eine ganz nette Kneipe mit fairen Preisen, Billardtischen und zwei Kickertischen. Nachdem ich mich mit einigen Kommilitonen unterhielt, lief es auf das unvermeidbare Kickerspiel hinaus. Nach vier oder fünf Spielen wollte aber keiner mehr gegen uns antreten – wir zocken in der Firma echt zu viel *g*

Im Laufe des Abends wurde mit dem Entwickler der w3l-Plattform über die Plattform an sich diskutiert. Viel kam dabei nicht heraus – ich hab aber ehrlich gesagt auch nur die Hälfte verstanden. Grund: “Am Wochenende lässt sich die Musik im Hicc-Up nicht abstellen”. Das erinnerte mich an unsere Prag-Studienreise, wo der S-Bahn-Fahrer meinte: “Aus technischen Gründen können nur die hinteren Türen benutzt werden”. Insider.

Marc, Martin (Kommolitone), Bianca (w3l) und ich hielten bis zum bitteren Ende – das war so gegen Mitternacht – durch. Ich musste am Samstag schließlich früh raus und noch eine Klausur schreiben. Martin und Marc waren hingegen doch etwas angetrunken ;)

Samstag hieß es dann für mich früh aufstehen, ‘rüber zur FH und die Prüfung für Web-Programmierung ablegen. Am Vorabend hätte ich theoretisch mehr trinken können, den die Klausur war mehr als einfach. 95% konnte man aus dem Buch direkt ab- oder umschreiben. Nach einer Stunde langeweilte ich mich und las ein Buch ;)

Im Anschluss an die Klausur begann die Präsenzveranstaltung mit der Eröffnungsrede von Prof. Dr. Balzert. Martin und ich spielten im Hörsaal Bullshit-Bingo, bei dem ich allerdings verlor. Das Keyword wäre eindeutig “Management” gewesen.

Das Mittagessen fand im Tryp statt. Es gab Gnocci, Fleisch in Speckmantel, Kartoffeln, gedünstetes Gemüse und Lachs. War alles sehr lecker.

Schließlich begann um 13 Uhr irgendwas die Vorlesung “Java 7″, die kurzerhand durch “JavaScript” ersetzt wurde. Ich hatte mich auf “Java 7″ eigentlich gefreut, war aber logischerweise durch “JavaScript” etwas enttäuscht. Beim Vortrag wurde schnell auf Prototype/ OOP in JavaScript eingegangen. Ich blickte einmal in die Runde und sah in lauter fragende Gesichter, mit einem dicken “WTF?” auf der Stirn. Für Personen, die mit JavaScripts Prototyping noch nie zu tun gehabt haben, war das auch ziemlich harter Tobak. Der Dozent orientierte sich bei seinem Vortrag auch stark an der ersten Reihe, wo wir Fragen stellten und auch die Erfahrung damit hatten. Martin besaß hinreichend Erfahrung mit ExtJS, Marc und ich benutzen ja mehr als regelmäßig jQuery, Prototype und GWT als Frameworks und auch unser Nachbar zur linken Seite – ich weiß leider den Namen nicht mehr – hatte mit Apache Wicket seine Erfahrung.

Der letzte Vortrag des Tages war von Burkhard Lenze, der starke Eigenwerbung machte – aber als Professor eine gute Vorlesung gab. Seine Aussage war: “Mathe ist ganz einfach”, Martins Aussage war hingegen: “Der lügt so eiskalt!”. Ich bin gespannt wie das Mathe-Modul “Angewandte Mathematik” abläuft. Erst einmal steht ja “Mathematisch-logische Grundlagen” an.

Nach der Vorlesung ging es wieder zurück nach Wolfsburg. Ich war total fertig und machte mich bereits um halb elf bett-fertig.

Fazit: Der Präsenztag war richtig gut. Die geschriebenen Klausuren waren mehr als fair, der Stammtisch am Freitag Abend war lustig (und die Getränke kostenlos) und die Vorträge waren von der fachlichen Seite her auch ok. Besonders gut hat mir aber Austausch mit den anderen Studenten gefallen. Dadurch, dass die meisten im Berufsleben stehen und somit auch die (kontinuierliche) Erfahrung in der IT haben, gibt es hier viele Synergien und Ideen.

, , , ,

3 Kommentare