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Prüfungstermin 25. Juni: BWL2 und Wissenschaftliches Arbeiten – 12 aus 33

Heute stand der letzte Klausurtermin vor dem Präsenztag im September an. Auf der Fahrt von und nach Witten hörte ich die CREs über ARM-Architektur und Android, sowie die Chaosradio-Fritz-Aufnahme über Cloud Computing. Besonders der ARM-CRE ist empfehlenswert – der CRE über Android war etwas lame, da ich teilweise das Gefühl hatte, dass Tims Interviewpartner nicht so richtig vorbereitet gewesen sind. Das aber nur so nebenbei.

Nach Witten bin ich überraschend gut durchgekommen und beschäftigte mich während der Wartezeit vor der Klausur mit Gitarre spielen. Bin froh, dass ich nicht noch einmal in die Bücher geschaut habe: hätte sich nämlich nicht gelohnt ;-)

Als erstes schrieb ich Wissenschaftliches Arbeiten. Die Aufgabenstellung war wie folgt:

  • Definition Relevanz, Objektivität und Ehrlichkeit
  • Begründung, warum 5 Beispiele nicht den Anforderungen an Wissenschaftliche Qualitätskriterien entsprechen
  • Mindmap o.ä. zum Thema “Gehalt offen legen”
  • Mindmap in eine Präsentation umwandeln inkl. Aufbau u.s.w.
  • Präsentation beschreiben (Materialeinsatz u.s.w.)

Nach 1:15h gab ich ab, da ich nicht mehr wusste, was ich dazu noch hätte schreiben sollen. Entweder habe ich die Fragen falsch verstanden oder aber die Klausur war zu einfach. Ich vermute eher letzteres.

Die zweite Klausur war dann BWL2, für die ich nicht wirklich vorbereitet gewesen bin. Martin berichtete bei seiner Klausur aber, dass sich alles aus dem Buch abschrieben ließ – dem war dann auch so. Aufgaben waren:

  • Aufgaben der Standortbestimmung
  • Beschreibung des Nachfrageüberhangs eines Polypols
  • Multiple Choice über diverse Themen (insgesamt ca. 20 Fragen)
  • Welche Unternehmensformen haften mit dem gesamten Privatvermögen
  • Abgrenzung Homo Ökonomicus und modernes Menschenbild
  • Risikopolitik als Instrumentarisierung

Zu rechnen gab es nichts, die Antworten standen auch wirklich alle komplett im Buch und ließen sich auch so benutzen. Wegen BWL2 verrückt zu machen, lohnt sich also nicht. Nach 45 Minuten war ich dann fertig und machte mich auf den Weg nach Hause. Diesmal leider mit Stau…

Während der Pause erfuhr ich übrigens aus erster Hand, dass bis August das Modul IT-Recht verfügbar sein soll und dass der nächste Präsenztag wieder an der FH Dortmund in der Emil-Figge-Straße stattfindet. Tryp-Hotel kann also schon gebucht werden :-)

Für mich steht in den nächsten Tagen noch die Abarbeitung der Tests und Aufgaben von GDI3 an – was aber nicht so kompliziert ist. Für mich ist erst einmal nur wichtig, dass ich mit BWL2 und WiArb 36% der Module fertig habe und im 3. Semester bin. Wenn ich denn die beiden Prüfungen bestanden habe, wovon ich aber mal stark ausgehe.

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BWL1 / Präsenztag / Neuzugänge

Die letzten paar Wochen waren echt hart. Meine Vorbereitungen für BWL1 haben viel Zeit in Anspruch genommen, eben so die Korrektur der Test-Prüfungen meiner Azubis. Am Donnerstag Abend ging es dann nach Dortmund. Marc und ich übernachteten – wie bereits beim vorletzten Präsenztag – wieder im Tryp-Hotel. Donnerstag ging es für uns beide relativ früh ins Bett.
Am Freitag schrieb ich dann um 13 Uhr (endlich) BWL1 und ich empfand es als ganz schön schweren Brocken. Ich konnte die insgesamt 14 Aufgaben zwar in der vorgegebenen Zeit lösen. Allerdings reichte die Zeit nicht mehr, um die Aufgaben nocheinmal zu überprüfen. Inhalt der Klausur war:

  • Buchungssätze und deren Auswirkung auf die Bilanz
  • Buchungssätze einer Gehaltsabrechnung – die Sätze ließen sich aus dem Buch abschreiben; nachrechnen musste man selber
  • Definition von einem oder zwei HGB-Einträgen
  • Skontrationsmethode – da habe ich nicht verstanden, warum man für diese billige Aufgabe 15 Punkte bekam und zwei ganze Seiten als Schreibfläche bekam. Die Aufgabe ließ sich in 30 Sekunden lösen. Oder habe ich da eventuell etwas falsch gemacht?
  • Aufstellen einer Nachkalkulation und Unterdeckung/Überdeckung – nahm ziemlich viel Zeit in Anspruch
  • Buchung von Vorsteuer/Umsatzsteuer und deren Abschluss – eine sehr ähnliche Aufgabe wurde in den Online-Aufgaben gestellt

Ich war echt froh, dass ich meine erledigten Aufgaben ausgedruckt zur Hand hatte. Ansonsten wäre ich komplett untergegangen. Ob ich die Prüfung bestanden habe, weiß ich nicht – die Klausur kann ich absolut nicht abschätzen. Positiv zu werten ist, dass ich in der Online-Abschlussklausur 92% im externen Rechnungswesen und 96% im internen Rechnungswesen erreicht habe; im Abschlusstest Extern habe ich 97% und im Internen 100% – somit fällt die Klausur (wenn ich denn bestanden habe) nicht ganz so schlecht aus.

Nach der Klausur verkrümelte ich mich wieder ins Hotel und schlief sofort ein. Gegen 18.30 Uhr ging es dann mit den Mit-Studenten ins HiccUp, wo Martin, Marc und ich sofort den Kicker in Beschlag nahmen. Im Gegensatz zur letzten Präsenzveranstaltung trank ich nur ein paar Alster – ich setzte mich dann gegen Mitternacht auch ab und setzte im Hotel meinen Schlaf fort.

Der Samstag der Präsenzveranstaltung war relativ schnell vorbei. Eröffnet wurde die Veranstaltung mit der Vorstellung neuer Module, danach holten wir unsere Semester-Zeugnisse ab (bin jetzt offiziell im zweiten Fach-Semester) und hörten einen Vortrag über Petri-Netze. Mittagessen gab es im Sonnendeck, einem kleinen Bistro auf dem Campus. Danach folgte eine Vorlesung über Web Usability und ein Vortrag über die Bachelor- und Projektarbeit. Um 16 Uhr machten wir uns wieder auf den Weg nach Wolfsburg.
Alles in allem war es unspektakulär – hat aber Spaß gemacht, die anderen Kommilitonen zu treffen.

Ansonsten schaut es bei mir so aus, dass ich endlich ein neues Notebook besitze – ein schnuckeliges Acer Aspire 5935G-9A4G50BN. Ubuntu 10.04 läuft darauf wunderbar, WLAN, Ethernet und Soundkarte werden unterstützt, die Funktionstasten funktionieren korrekt (war bei meinem alten Acer nicht der Fall), die LEDs blinken so, wie sie es sollen. Einziger Wermutstropfen: Die Installation der nvidia-Treiber für die 3D-Beschleunigung sorgt dafür, dass X überhaupt nichts mehr anzeigt. Habe da auch keinen wirklichen Ansatz, woran es denn liegen könnte.

Außerdem habe ich mir bereits im Vorfeld der BWL1-Klausur einen neuen Verstärker bestellt. Im Nachhinein hätte ich damit wohl besser warten sollen – aber egal. Ich bin nun stolzer Besitzer eines Peavey Valve King 100. Angespielt habe ich ihn noch nicht, da dafür in der letzten Woche zu wenig Zeit blieb. Nächste Woche wird dann aber gerockt ;)

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Präsenztag w3l / September 2009

Marc und ich fuhren am Donnerstag um viertel nach zwei aus Wolfsburg los und kamen auch recht zügig in Dortmund an. Allerdings dauerte die Suche des Hotels trotz Navis etwas länger. Während Marc das Auto parkte – wir hatten ein Hotel direkt am Hautbahnhof gebucht – und ich eine rauchte, wollten mir erst drei Afrikaner wohl Drogen verticken und eine Minute später schauten die Dortmunder Green Berets mich an, deuteten mit dem Zeigefinger auf mich und wollten mich wohl auch kontrollieren. Durch eindrucksvolle Gestik – ich winkte wie ein Bekloppter zurück – wurden sie jedoch abgeschreckt.
Wir also im Hotel eingecheckt. Das Zimmer war … rustikal. Ein altes UKW-Radio sagte mir, dass hier einige Jahre nichts gemacht worden ist. Da ich keinen Nerv hatte den Abend im Hotel zu verbringen, gingen wir zu erst zu Fuß zur FH in der Sonnenstraße und machten danach einen Abstecher durch die Innenstadt. Marc wollte noch ein Bierchen trinken und so machten wir es uns bei Live-Musik, Bier und Whiskey im Irish Pub “Limmerick” gemütlich. Sehr lustig war, das neben uns die Kopien von Musel und Tino saßen. Ich trank den Abend ein paar Whiskeys, der interessanteste davon war eindeutig der Irish Poteen, der auf der Zunge prickelte und im Abgang brannte wie Feuer.
Gegen 23 Uhr ging es dann zurück in das Hotel, da ich am Freitag Klausur schreiben musste.

Freitag standen wir gegen 9 Uhr auf, frühstückten und verbrachten den Vormittag / Mittag im Hotel. Ich lernte noch für meine Klausuren und machte mich gegen viertel vor zwölf zu Fuß auf zur FH.
Dort angekommen sagte ich einer allerseits gut-gelaunten Bibi und den Komolitonen Hallo und verbrachte bis zur ersten Klausur die Zeit im Innenhof bei Zigarette und Musik.

Um 13 Uhr startete für mich die erste Klausur “Rechnerstrukturen und Betriebsssyteme”. Die ersten 10 Minuten saß ich etwas verdattert vor den Aufgaben, riss mich dann aber zusammen und startete durch. Themen der Klausur waren: Umformung von Termen zur ADNF, Bau von Schaltnetzen, Beschreibung von Threads, Berechnung der Dateigröße von I-Node basierten Speichersystemen, Fragen zum Pipelining, Vergleich der Havard-Architektur zur Von-Neumann-Architektur und mod. Havard-Architektur, KV-Diagramme, Minimierung von Booleschen Termen und und und. Die 120 Minuten waren knapp bemessen und ich bin mir nicht sicher, was bei der Klausur heraus gekommen ist. Bestanden müsste ich eigentlich haben. Eine Endnote kann ich aber nicht einschätzen.
Trotzdem war die Aufgabenstellung fair und auf die Vorbereitung der im Kurs behandelten Themen zugeschnitten.

Um 16 Uhr ging es in die zweite Klausur “Web-Design und -Ergonomie”, die von der Aufgabenstellung stark an die Onlineklausur erinnerte und mehr oder weniger genau so aufgebaut gewesen ist: Fallstudie einer Website, zu denen insgesamt 9 Fragen beantwortet werden mussten. Nach 90 Minuten hatte ich die Fragen – meiner Meinung nach – ausreichend beantwortet und wusste nicht mehr, was ich sonst noch hätte schreiben sollen. Also gab ich als erster der Runde ab und machte mich mit der FAZ im Nebeneingang der FH breit.

Marc tauchte um 18 Uhr auf, wir begrüßten Martin und dann ging es ein paar Minuten später zum Swabedoo, das ja mehr oder weniger gleich um die Ecke liegt. Für Marc, Martin und mich ging es mit Caipi und Bier los. Ich bestellte mir noch Rosmarin-Kartoffeln, alles andere war einfach zu teuer. Danach noch ein Caipi, dann Tequilla, dann Bier … Neben den üblichen IT-Themen machte Marc noch Wahlkampf für die Piraten und versuchte einen von den Grünen für die Piraten zu überzeugen. Ich telefonierte gegen Mitternacht noch mit Rische wegen der Band. Viel in Erinnerung habe ich davon nicht mehr, da ich bereits da schon leicht neben der Spur lief ;)

Da ich extreme Lust auf Kickern hatte, unterbreitete ich den Vorschlag, doch noch irgendwo anders hinzugehen. Bibi und Michi, sowie Marc, Martin und ein weiterer Komolitone waren einverstanden. Der Rest der Studenten, darunter der Bayer mussten leider Samstag noch Klausur schreiben und setzten sich vorher ab.
Bibi leitete uns dann zu Fuß zum Spirit. Auf dem Weg dahin machte Marc Klingelstreich und lief mit einem Pflasterstein durch die Weltgeschichte herum, Martin und ich hatten Spaß in der City von Dortmund mit einem überdimensionalen Labyrinth-Spiel – mir ist ein Rätsel, wie wir das geschafft haben. Somit kamen wir um … keine Ahnung wann … im Spirit an. Wir total overdressed in einem Alternativ-Schuppen – war schon komisch. Türsteher und Gäste schauten uns mehr als perplex an. Egal, wir also an die Kickertische, Bier geholt und los ging es.
Gegen 3 Uhr mussten jeder von uns einen Promille-Pegel jenseits von gut und böse gehabt haben. Martin und ich gesellten uns zu Bibi und Michi auf die Tanzfläche – Musik war super (Metallica, 3 Doors Down, Beastie Boys und und und), Martin probierte das “Kennst du eigentlich schon…”-Spielchen aus und es wurde Bier getrunken. Und noch mehr Bier.

Bibi und Michi verabschiedeten sich als erste, gegen halb fünf strichen Martin und ich die Segel und machten uns, nachdem wir uns von Marc verabschiedeten, zu Fuß auf zu meinem Hotel. Wegen des Zustandes liefen wir quer durch Dortmund, erlebten z.B. noch, dass Jugendliche die Hose herunter zogen und auf einem Zebra-Steifen verweilten (Flashmob bei dem keiner zuschauen sollte?). Genau diese Jugendliche trafen wir 10 Minuten später wieder, als andere Jugendliche deren Hosen geklaut hatten. Sehr lustig ;)
Gegen 5 oder halb sechs war ich bei meinem Hotel, Martin spaltete sich fünf Minuten vorher ab und lief in irgendeine total verquere Richtung.

3 1/2  Stunden später klingelte mein Wecker. Mit Abstand der fürchterlichste Morgen seit einigen Jahren. Marc lag irgendwie wieder in seinem Bett, ich quälte mich unter die Dusche.
Unser Frühstück fiel sporadisch aus, Check-In lief gut ab. Wir also zur FH hin und darauf wartend, dass die Vorlesungen begannen. Der Tag war für Marc, Martin und mich eine Qual. Zuerst Begrüßung durch Professor Balzert, dann warten, da das Internet nicht funktionierte. Nach dem Mittagessen folgte die Vorlesung über RIAs, bei der Martin und ich einen Lach-Anfall hatten (“Ich habe einen ausgewachsenen Kater”, “Sie redet immer von dem Internet, was ist das eigentlich?”). Die Vorlesung über Software-Tests war ganz interessant, danach folgte im Hörsaal die Vorlesung über XML-Dokumentation. War meiner Meinung nach nicht sonderlich spannend. Auch meine Mitstudenten in der letzten Reihe (eine Reihe hinter uns dreien) waren wohl nicht sonderlich davon begeistert.
Professor Balzert gab die letzte Vorlesung zum Thema Zustandsautomaten, bei denen Martin und ich wieder einen Lachanfall hatten und die letzte Reihe ansteckten (“Ob er mir erklären kann, was der oder das Internet ist?”).

Um 17 Uhr war dann Schicht im Schacht. Der Abschied fiel relativ kurz aus, da wir los wollten, bevor die Fußball-Fans die Stadt verunsicherten.

Fazit: Der letzte Präsenztag war schon lustig, dieser hat es aber noch getoppt. Hat wieder sau viel Spaß gemacht, mit den Komolitonen und w3l-Mitarbeitern zu feiern und Party zu machen. Dortmund bei Tag finde ich unattraktiv, da ist mir Wolfsburg lieber – das Nachtleben ist aber ausgezeichnet ;)

Ik freu mir schon auf den nächsten Präsenztag, wa?

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Präsenztag WMI / w3l am 27. und 28. März 2009

Marc und ich fuhren bereits am Donnerstag Abend aus Wolfsburg los. Gleich in Braunchweig gelangten wir in einen Phantomstau, der 10 Minuten existierte und auf einmal verschwand. Die weitere Anfahrt verlief ohne besondere Vorkommnisse. Den Abend verbrachten wir mit rumgammeln und noch einmal über die Bücher anschauen.

Nach einer Nacht, in der ich richtig schlecht geschlafen habe, ging es früh morgens zum Frühstück, danach machten wir uns vom Tryp-Hotel in Richtung FH Dortmund auf. Das Gelände liegt in einen Steinwurf entfernt und so fanden wir auch Ruckuck den Fachbereich Informatik.

Die restlichen Stunden zur Prüfung GDI 1 um 16 Uhr verbrachten wir mit exzessiven Wartens. An der FH angekommen, erwarteten uns jede Menge neuer Gesichter. Die Klausur GDI verlief ganz gut. Der erste Teil bestand aus Multiple Choice-Fragen, die zum großen Teil aus den Online-Tests bekannt waren. Außerdem sollte Quellcode auf Fehler untersucht werden. Teil 2 behandelte 2-Dimensionale Arrays mit Java. Die dritte der drei Teilaufgaben war die schwierigste: Aus einem booleschen 2D-Array sollte die x- und y-Position ausgelesen werden und alle Felder, die sich darum herum befinden sollten auf false gesetzt werden – wenn sie vorher auf true gewesen sind. Die Aufgabe sollte als rekursive Funktion gelöst werden. Bei dieser Aufgabe habe ich etwas gefaket, da meine rekursive Funktion sich selbst viermal aufruf um alle Koordinaten oben, unten, links und rechts abzudecken. Ich lass mich mal überraschen.

In Teil 3 ging es um das Zeichnen eines UML-Diagramms inklusive der richtigen Assoziationen, Multiplizitäten und Generalisierung/Spezialisierung. Zusätzlich sollte noch der Quellcode eines Singletons aufgeschrieben werden.

Alles in allem war die Klausur mehr als fair. Themen wie generische Datentypen kamen glücklicherweise nicht vor – ansonsten hätte ich an der Stelle sicherlich Punkte verloren. Ohne IDE ist das doch recht schwierig ;)

Nach der Klausur brachten wir unsere Sachen zurück in das Hotel und um halb sieben ging es dann mit dem Taxi und den anderen Kommolitonen und w3l-Mitarbeitern ins Hicc-Up. Das Hicc-Up ist eine ganz nette Kneipe mit fairen Preisen, Billardtischen und zwei Kickertischen. Nachdem ich mich mit einigen Kommilitonen unterhielt, lief es auf das unvermeidbare Kickerspiel hinaus. Nach vier oder fünf Spielen wollte aber keiner mehr gegen uns antreten – wir zocken in der Firma echt zu viel *g*

Im Laufe des Abends wurde mit dem Entwickler der w3l-Plattform über die Plattform an sich diskutiert. Viel kam dabei nicht heraus – ich hab aber ehrlich gesagt auch nur die Hälfte verstanden. Grund: “Am Wochenende lässt sich die Musik im Hicc-Up nicht abstellen”. Das erinnerte mich an unsere Prag-Studienreise, wo der S-Bahn-Fahrer meinte: “Aus technischen Gründen können nur die hinteren Türen benutzt werden”. Insider.

Marc, Martin (Kommolitone), Bianca (w3l) und ich hielten bis zum bitteren Ende – das war so gegen Mitternacht – durch. Ich musste am Samstag schließlich früh raus und noch eine Klausur schreiben. Martin und Marc waren hingegen doch etwas angetrunken ;)

Samstag hieß es dann für mich früh aufstehen, ‘rüber zur FH und die Prüfung für Web-Programmierung ablegen. Am Vorabend hätte ich theoretisch mehr trinken können, den die Klausur war mehr als einfach. 95% konnte man aus dem Buch direkt ab- oder umschreiben. Nach einer Stunde langeweilte ich mich und las ein Buch ;)

Im Anschluss an die Klausur begann die Präsenzveranstaltung mit der Eröffnungsrede von Prof. Dr. Balzert. Martin und ich spielten im Hörsaal Bullshit-Bingo, bei dem ich allerdings verlor. Das Keyword wäre eindeutig “Management” gewesen.

Das Mittagessen fand im Tryp statt. Es gab Gnocci, Fleisch in Speckmantel, Kartoffeln, gedünstetes Gemüse und Lachs. War alles sehr lecker.

Schließlich begann um 13 Uhr irgendwas die Vorlesung “Java 7″, die kurzerhand durch “JavaScript” ersetzt wurde. Ich hatte mich auf “Java 7″ eigentlich gefreut, war aber logischerweise durch “JavaScript” etwas enttäuscht. Beim Vortrag wurde schnell auf Prototype/ OOP in JavaScript eingegangen. Ich blickte einmal in die Runde und sah in lauter fragende Gesichter, mit einem dicken “WTF?” auf der Stirn. Für Personen, die mit JavaScripts Prototyping noch nie zu tun gehabt haben, war das auch ziemlich harter Tobak. Der Dozent orientierte sich bei seinem Vortrag auch stark an der ersten Reihe, wo wir Fragen stellten und auch die Erfahrung damit hatten. Martin besaß hinreichend Erfahrung mit ExtJS, Marc und ich benutzen ja mehr als regelmäßig jQuery, Prototype und GWT als Frameworks und auch unser Nachbar zur linken Seite – ich weiß leider den Namen nicht mehr – hatte mit Apache Wicket seine Erfahrung.

Der letzte Vortrag des Tages war von Burkhard Lenze, der starke Eigenwerbung machte – aber als Professor eine gute Vorlesung gab. Seine Aussage war: “Mathe ist ganz einfach”, Martins Aussage war hingegen: “Der lügt so eiskalt!”. Ich bin gespannt wie das Mathe-Modul “Angewandte Mathematik” abläuft. Erst einmal steht ja “Mathematisch-logische Grundlagen” an.

Nach der Vorlesung ging es wieder zurück nach Wolfsburg. Ich war total fertig und machte mich bereits um halb elf bett-fertig.

Fazit: Der Präsenztag war richtig gut. Die geschriebenen Klausuren waren mehr als fair, der Stammtisch am Freitag Abend war lustig (und die Getränke kostenlos) und die Vorträge waren von der fachlichen Seite her auch ok. Besonders gut hat mir aber Austausch mit den anderen Studenten gefallen. Dadurch, dass die meisten im Berufsleben stehen und somit auch die (kontinuierliche) Erfahrung in der IT haben, gibt es hier viele Synergien und Ideen.

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