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h2benchw2csv released / Benutzerfreundlichkeit Teil 2
Verfasst von Schakko unter Open Source, Projekte, Publikationen am 23. April 2009
Wie gestern angekündigt, wurde noch heute Nacht das Projekt freigeschaltet. So eben habe ich die Build-Scripte angepasst und die Version 1.0 auf Sourceforge hochgeladen. h2benchw2csv ist nun unter http://h2benchw2csv.sourceforge.net verfügbar.
Während der Projekteinrichtung musste ich feststellen, dass die Entwickler hinter der GUI von sf.net mittlerweile einiges getan haben. Die Zuweisung der Projektkategorien läuft nun per AJAX. Allerdings konnte ich feststellen, dass man einem Projekt unter Umständen leere Kategorien zuweisen kann.
Weiterhin funktioniert nun die Aktivierung / Deaktivierung von Projekt-Features (Mailing List, Tracker u.s.w.) ebenfalls per AJAX.
Neues sf.net-Projekt: h2benchw2csv / Ergebnis der iSCSI Performance-Tests
Die letzten beiden Tage habe ich unser SAN und das dahinter liegende iSCSI-Geraffel ausführlich mit h2benchw von Heise / c’t getestet. Da ich absolut keine Lust hatte, alle Ergebnisse in den Text-Dateien (waren knapp 20 Files) per Hand in Excel einzutippen, frickelte ich mir kurzerhand ein PHP-Script zusammen, dass mir aus den .txt-Dateien von h2benchw eine große CSV-Datei baut. Diese kann dann wiederum in Excel oder irgendeinem anderen Tabellen eingelesen werden.
Weiterhin unterstützt h2benchw2csv - so der Name des kleinen Scripts – die automatische Umwandlung der .ps-Dateien nach .pdf. Dies geschieht mit Hilfe des PDFCreators, der in der %PATH%-Variable verfügbar sein muss. Gegenwärtig ist h2benchw2csv noch im sf.net Approval State, sollte aber morgen oder übermorgen freigeschaltet werden.
Features:
- Umwandeln von h2benchw .txt-Ergebnissen in eine CSV-Datei
- Komplette Inhalte von Verzeichnissen können in der CSV-Datei gespeichert werden
- Deutsch/Englisch
- Umwandlung der h2benchw .ps-Dateien mit Hilfe des PDFCreators nach PDF
- 100% Open Source und Kommandozeile
- Benötigt wird nur PHP – es wird keine zusätzliche Bibliothek benötigt
Zu den Ergebnissen meiner iSCSI-Performance-Messung ist folgendes zu schreiben:
- Round-Robin oder Weighted Path in einem Verbund von 4 Netzwerkkarten auf Client und Server bringen rein gar nichts, wenn sie gemeinsam auf ein Target zugreifen. Die maximale Leserate betrug 75 MByte/s, die maximale Schreibrate 60 MByte/s. Wir gingen eigentlich davon aus, dass mit jeder (Gigabit)-Netzwerkkarte die Performance mitskaliert – also eine NIC: 70 MByte/s, zwei NICs 140 MByte/s u.s.w. Dem ist aber eindeutig nicht so.
- Interessant war hingegen, dass bei 4 Targets und Fail Over der Gesamtdurchsatz auf ca. 200 MByte/s beim Lesen und 170 MByte/s beim Schreiben anstieg.
- Für mich schaut das nach einem Problem im iSCSI Initiator oder -Treiber aus.
- Bonding und Multipath gemeinsam benutzt bringen nichts.
- Die Firmware 1.46 des Areca 1231 kann nun vernünftig mit NTP-Servern umgehen – bringt aber keine bessere Performance
- FileIO ist beim Schreiben geringfügig schneller als BlockIO (2 MByte/s)
- Jumboframes (MTU 9000 auf Windows Server 2003 und 9014 auf DSS) brachten bei uns keinen Performance-Unterschied
- Fail Over ist schneller als Weighted Path, Weighted Path ist schneller als Round Robin
- Keine der vier Intel-Netzwerkkarten wurde unter Windows Server 2003 zu mehr als 50% ausgelastet. Hier gibt es eventuell auch Treiber-Probleme.
- Trotz allem ist unser iSCSI-SAN fix
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