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Präsenztag w3l / September 2009
Marc und ich fuhren am Donnerstag um viertel nach zwei aus Wolfsburg los und kamen auch recht zügig in Dortmund an. Allerdings dauerte die Suche des Hotels trotz Navis etwas länger. Während Marc das Auto parkte – wir hatten ein Hotel direkt am Hautbahnhof gebucht – und ich eine rauchte, wollten mir erst drei Afrikaner wohl Drogen verticken und eine Minute später schauten die Dortmunder Green Berets mich an, deuteten mit dem Zeigefinger auf mich und wollten mich wohl auch kontrollieren. Durch eindrucksvolle Gestik – ich winkte wie ein Bekloppter zurück – wurden sie jedoch abgeschreckt.
Wir also im Hotel eingecheckt. Das Zimmer war … rustikal. Ein altes UKW-Radio sagte mir, dass hier einige Jahre nichts gemacht worden ist. Da ich keinen Nerv hatte den Abend im Hotel zu verbringen, gingen wir zu erst zu Fuß zur FH in der Sonnenstraße und machten danach einen Abstecher durch die Innenstadt. Marc wollte noch ein Bierchen trinken und so machten wir es uns bei Live-Musik, Bier und Whiskey im Irish Pub “Limmerick” gemütlich. Sehr lustig war, das neben uns die Kopien von Musel und Tino saßen. Ich trank den Abend ein paar Whiskeys, der interessanteste davon war eindeutig der Irish Poteen, der auf der Zunge prickelte und im Abgang brannte wie Feuer.
Gegen 23 Uhr ging es dann zurück in das Hotel, da ich am Freitag Klausur schreiben musste.
Freitag standen wir gegen 9 Uhr auf, frühstückten und verbrachten den Vormittag / Mittag im Hotel. Ich lernte noch für meine Klausuren und machte mich gegen viertel vor zwölf zu Fuß auf zur FH.
Dort angekommen sagte ich einer allerseits gut-gelaunten Bibi und den Komolitonen Hallo und verbrachte bis zur ersten Klausur die Zeit im Innenhof bei Zigarette und Musik.
Um 13 Uhr startete für mich die erste Klausur “Rechnerstrukturen und Betriebsssyteme”. Die ersten 10 Minuten saß ich etwas verdattert vor den Aufgaben, riss mich dann aber zusammen und startete durch. Themen der Klausur waren: Umformung von Termen zur ADNF, Bau von Schaltnetzen, Beschreibung von Threads, Berechnung der Dateigröße von I-Node basierten Speichersystemen, Fragen zum Pipelining, Vergleich der Havard-Architektur zur Von-Neumann-Architektur und mod. Havard-Architektur, KV-Diagramme, Minimierung von Booleschen Termen und und und. Die 120 Minuten waren knapp bemessen und ich bin mir nicht sicher, was bei der Klausur heraus gekommen ist. Bestanden müsste ich eigentlich haben. Eine Endnote kann ich aber nicht einschätzen.
Trotzdem war die Aufgabenstellung fair und auf die Vorbereitung der im Kurs behandelten Themen zugeschnitten.
Um 16 Uhr ging es in die zweite Klausur “Web-Design und -Ergonomie”, die von der Aufgabenstellung stark an die Onlineklausur erinnerte und mehr oder weniger genau so aufgebaut gewesen ist: Fallstudie einer Website, zu denen insgesamt 9 Fragen beantwortet werden mussten. Nach 90 Minuten hatte ich die Fragen – meiner Meinung nach – ausreichend beantwortet und wusste nicht mehr, was ich sonst noch hätte schreiben sollen. Also gab ich als erster der Runde ab und machte mich mit der FAZ im Nebeneingang der FH breit.
Marc tauchte um 18 Uhr auf, wir begrüßten Martin und dann ging es ein paar Minuten später zum Swabedoo, das ja mehr oder weniger gleich um die Ecke liegt. Für Marc, Martin und mich ging es mit Caipi und Bier los. Ich bestellte mir noch Rosmarin-Kartoffeln, alles andere war einfach zu teuer. Danach noch ein Caipi, dann Tequilla, dann Bier … Neben den üblichen IT-Themen machte Marc noch Wahlkampf für die Piraten und versuchte einen von den Grünen für die Piraten zu überzeugen. Ich telefonierte gegen Mitternacht noch mit Rische wegen der Band. Viel in Erinnerung habe ich davon nicht mehr, da ich bereits da schon leicht neben der Spur lief
Da ich extreme Lust auf Kickern hatte, unterbreitete ich den Vorschlag, doch noch irgendwo anders hinzugehen. Bibi und Michi, sowie Marc, Martin und ein weiterer Komolitone waren einverstanden. Der Rest der Studenten, darunter der Bayer mussten leider Samstag noch Klausur schreiben und setzten sich vorher ab.
Bibi leitete uns dann zu Fuß zum Spirit. Auf dem Weg dahin machte Marc Klingelstreich und lief mit einem Pflasterstein durch die Weltgeschichte herum, Martin und ich hatten Spaß in der City von Dortmund mit einem überdimensionalen Labyrinth-Spiel – mir ist ein Rätsel, wie wir das geschafft haben. Somit kamen wir um … keine Ahnung wann … im Spirit an. Wir total overdressed in einem Alternativ-Schuppen – war schon komisch. Türsteher und Gäste schauten uns mehr als perplex an. Egal, wir also an die Kickertische, Bier geholt und los ging es.
Gegen 3 Uhr mussten jeder von uns einen Promille-Pegel jenseits von gut und böse gehabt haben. Martin und ich gesellten uns zu Bibi und Michi auf die Tanzfläche – Musik war super (Metallica, 3 Doors Down, Beastie Boys und und und), Martin probierte das “Kennst du eigentlich schon…”-Spielchen aus und es wurde Bier getrunken. Und noch mehr Bier.
Bibi und Michi verabschiedeten sich als erste, gegen halb fünf strichen Martin und ich die Segel und machten uns, nachdem wir uns von Marc verabschiedeten, zu Fuß auf zu meinem Hotel. Wegen des Zustandes liefen wir quer durch Dortmund, erlebten z.B. noch, dass Jugendliche die Hose herunter zogen und auf einem Zebra-Steifen verweilten (Flashmob bei dem keiner zuschauen sollte?). Genau diese Jugendliche trafen wir 10 Minuten später wieder, als andere Jugendliche deren Hosen geklaut hatten. Sehr lustig ![]()
Gegen 5 oder halb sechs war ich bei meinem Hotel, Martin spaltete sich fünf Minuten vorher ab und lief in irgendeine total verquere Richtung.
3 1/2 Stunden später klingelte mein Wecker. Mit Abstand der fürchterlichste Morgen seit einigen Jahren. Marc lag irgendwie wieder in seinem Bett, ich quälte mich unter die Dusche.
Unser Frühstück fiel sporadisch aus, Check-In lief gut ab. Wir also zur FH hin und darauf wartend, dass die Vorlesungen begannen. Der Tag war für Marc, Martin und mich eine Qual. Zuerst Begrüßung durch Professor Balzert, dann warten, da das Internet nicht funktionierte. Nach dem Mittagessen folgte die Vorlesung über RIAs, bei der Martin und ich einen Lach-Anfall hatten (“Ich habe einen ausgewachsenen Kater”, “Sie redet immer von dem Internet, was ist das eigentlich?”). Die Vorlesung über Software-Tests war ganz interessant, danach folgte im Hörsaal die Vorlesung über XML-Dokumentation. War meiner Meinung nach nicht sonderlich spannend. Auch meine Mitstudenten in der letzten Reihe (eine Reihe hinter uns dreien) waren wohl nicht sonderlich davon begeistert.
Professor Balzert gab die letzte Vorlesung zum Thema Zustandsautomaten, bei denen Martin und ich wieder einen Lachanfall hatten und die letzte Reihe ansteckten (“Ob er mir erklären kann, was der oder das Internet ist?”).
Um 17 Uhr war dann Schicht im Schacht. Der Abschied fiel relativ kurz aus, da wir los wollten, bevor die Fußball-Fans die Stadt verunsicherten.
Fazit: Der letzte Präsenztag war schon lustig, dieser hat es aber noch getoppt. Hat wieder sau viel Spaß gemacht, mit den Komolitonen und w3l-Mitarbeitern zu feiern und Party zu machen. Dortmund bei Tag finde ich unattraktiv, da ist mir Wolfsburg lieber – das Nachtleben ist aber ausgezeichnet
Ik freu mir schon auf den nächsten Präsenztag, wa?
Review CTH Convention 22 – Autumn LAN
Verfasst von Schakko unter Netzwerkparty, Party, Review am 21. September 2009
Nach einigen Wochen LAN-Abstinenz war es mal wieder so weit: LAN in Flechtorf. Für mich ging es am Freitag nach der Arbeit los.
Da die LAN “nur” zwei Tage stattfand, ging das Zusammensuchen meiner Sachen recht fix und ich schlug gegen 17.30 Uhr in Flechtorf auf. Wegen des ausgezeichneten Wetters verbrachten wir die ersten 1 1/2 Stunden aber mehr oder minder die ganze Zeit über draußen und ließen uns die Sonne auf den Pelz scheinen.
Gegen 19 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Schnellimbiss in Flechtorf, wo ich mit einer Portion Bratkartoffeln mich von den anderen (Döner!) distanzierte. Gezockt wurde im Laufe des Abends Left 4 Dead mit den neuen Kampagnen. Um 3 Uhr morgens machte ich mich auf den Weg nach Hause.
Samstag stand ich dann um 11 Uhr auf und kümmerte mich um meinen Haushalt. Mein Anruf bei Jan war von keinem Erfolg gekrönt. Wir hatten eigentlich abgesprochen, dass er mich gegen 13 Uhr abholen sollte. Wegen einer Feier am Freitag Abend und den daraus resultierenden Nachwehen war er aber nicht erreichbar. So rief ich Julian an, der mich dann auch gnädigerweise mitnahm.
In Flechtorf angekommen ging es dann auch – mehr oder weniger – zeitig zu Real, wo wir einkauften und danach bei Anna spachtelten. Viel einzukaufen gab es für mich nicht, da vom Rhythmutants-Konzert noch genug Bier übrig war ![]()
Den Nachmittag verbrachten wir mit Team Fortress 2 und L4D bis dann gegen 20 Uhr die Party-Gäste auftauchten. Ich fand den Abend sehr unterhaltsam ![]()
Jan fuhr Jens und mich gegen 2 Uhr morgens nach Wolfsburg zurück, wo ich sofort in meinem Bett einschlief.
Sonntag gegen 11 Uhr klingelte mein Wecker – ich hatte überraschenderweise keinen Kater, dafür hingegen Jens, den ich nach Flechtorf mitnahm.
Julian hatte die Nacht ebenfalls nicht so gut überstanden ![]()
Wir zockten noch einige Runden TF2, bis ich mich um 15 Uhr auf den Weg nach Hause machte.
Fazit: Das war mal wieder eine schöne LAN: klasse Wetter, eine gute Party, lustige Gesprächsthemen und viele betrunkene Leute.
Erinnerungswert:
- Keinen Kater von einer 1/3 Flasche Tequilla gehabt
- Stahlmöwe!
- “Und welche Rasur findest du gut?”
- “Ich habe heute Nacht von einem Mini-Atom-Reaktor geträumt…”
- Neue Kampagnen für L4D ausprobiert
- Sophie mit “Nachtleben” infiziert
- zwei Totalabstürze bei der samstägigen Party
- Bratkartoffeln FTW!
- Sonne satt
Teilnehmer:
- Jan / “Hab’ ich mich gestern Abend abgeschossen” – Teilzeit
- Dennis / “Wir sollten Motörhead spielen” – Teilzeit
- Tino / Hab schon wieder kein Statement in Erinnerung – Teilzeit
- Hendrik / “Welcher Hendrik denn dann?” – Teilzeit
- Timo / “Man könnte den Atomreaktor ja auch …” – Vollzeit
- Julian / “Möwe Möwe Möwe” – Vollzeit
- Philipp / “Ik hab hier noch eine Flasche Dirty Harry” – Vollzeit
- Florian / “Kryptonite!” – Vollzeit
- Jens / “Ach ja, einen trinke ich noch mit” – Vollzeit
- Gäste am Samstag: Jenny, Sophie, Markus, Clemens, Tina, Marina, Marc
Rautiges 2009-08-04
Verfasst von Schakko unter Netzwerkparty, Party, Rechnerstrukturen und Betriebssysteme, Wohnung am 4. August 2009
Eine knappe Woche nicht mehr gebloggt, da ich Urlaub hatte:
- Letztes Wochenende Netzwerkparty bei Lippe. War gut, leider hat das Wetter nicht gepasst. Dafür gab es drei leckere Lika-Platten zum Essen #barbarischesverhalten
- Letzten Montag 5 Stunden auf der A2 im Stau gestanden. Wollte eigentlich nur zu Ikea. Hab mir einen wunderschönen Sonnenbrand geholt und Party auf der Autobahn gemacht. War toll!
- Wohnung und Keller ausgemistet. Alte Schultüte von meiner Grundschul-Einschulung gefunden. War noch Schokolade drinne. Hat aber nicht mehr geschmeckt #altekamellen
- Windows Server 2003 zum dritten oder vierten Mal in meiner VirtualBox installiert, da sich die Datenbank des Active Directory auf unerklärliche Weise verabschiedet hat. Konnte das auch nicht mehr fixen.
- Mittwoch mit Jan, Timo und z.T. Marc und Sophie durch Wolfsburg gezogen. Nacktschwimmen im Allersee um Mitternacht inklusive. Feucht-fröhlicher Abend, der irgendwann in den frühen Morgenstunden endete.
- Samstag Männerabend bei Jan mit Timo, Julian, Dennis und Lippe. Als die Sonne aufging, ging es dann nach Hause.
- Jede Menge Bandproben mit Jan bei ihm im Keller.
- Heute mit dem Modul Rechnerstrukturen und Betriebssysteme durchgestartet. Die ersten drei Einsendeaufgaben habe ich eingeschickt und wurden bereits korrigiert. Sind noch ein paar Fehler vorhanden, die ich morgen korrigieren werde. Das Modul gefällt mir bis jetzt – neben Mathe – am besten: Interessante und neue Themen und die Idee mit den PDFs als Aufgabenvorlage finde ich super.
Die Klausur werde ich zum Präsenztermin neben Webdesign und -Ergonomie schreiben. Den Termin im August werde ich nicht wahrnehmen, da Marc mit MLG noch nicht fertig ist.
Weihnachten 2008
Noch bin ich auf der Arbeit, aber bald geht es zu meinen Eltern.
Ich wünsche allen schöne Weihnachten und eventuell sieht man sich heute Abend bei mir.
“Kannst du auch Westerland…?”
Gestern waren wir seit langem mal wieder im Sausalitos. War recht lustig – danach ging es zu Julian. Sarah, Jan, Ines und ich waren zuerst bei mir in der Wohnung um noch die Gitarre und was zu trinken abzuholen. Wir machten uns dann zu Fuß auf den Weg zu Julian. Ich spielte die ganze Zeit Gitarre. Plötzlich riefen ein paar Teenager, ob ich Westerland spielen könnte. Hab dann auf der Straße mein erstes Solo-Konzert gegeben
Danach folgte das nächste Konzert auf einer Waschmaschine, die wohl vom Sperrmüll entsorgt werden sollte.
Und schließlich veranstaltete ich mit Flo zu fortgeschrittener Stunde ein Klo-Konzert in Julians Bad. War toll
Nach Mitternacht auf einer Punk-Party
Der Samstag war cool: viel durch Wolfsburg gelaufen, am Allersee versackt und schließlich weit nach Mitternacht am Ost vorbei geschaut.
Ich ging davon aus, dass die Party, die dort statt fand, öffentlich war.
Wir (Julian, Timo, Holger, Flo, Hugo(!), Jan und ich) also Richtung Eingang geschlendert.
Einer von den Gästen kam uns entgegen. Es entstand folgender Dialog:
Er: “Das hier ist eine private Party. Verp*sst euch oder wollt ihr gleich eins drauf.”
Ich in sehr gelangweiltem Tonfall: “Ach ja… Das ist ja eine sehr asoziale Begrüßung.”
Er mit Enrique Iglesias – Insomniac im Hintergrund: “Das hier ist eine Punk-Party. Wir Punks sind nun mal asozial. Wenn ihr nicht gleich verschwindet, ruf’ ich die Polizei.”
Ich musste den spontanen Lachanfall unterdrücken. Wir sind natürlich nicht gegangen, sondern saßen und standen vor dem Eingang über zwei Stunden.
Während dieser Zeit wurden wir Zeuge von Fäkalsprache (“Wer hat mich mich mit Sch**ße beworfen?”) – einer der Gäste war der Meinung, dass wir ihn beworfen hätten.
Irgendwann traf’ auch die Polizei ein. Aber nicht wegen unserer Truppe, sondern wegen Ruhestörung seitens der Gastgeber.
Die Gastgeberin gab ebenfalls einen Punker-Spruch zum Besten:
(der Tonfall war ernst) “Entschuldigung Polizisten, ist die Musik jetzt leise genug?”.
Alles in allem war es sehr lustig – für uns. Ich habe selten solch eine armselige (Punk-)Party gesehen.
Wochenende mit Nachwehen
Verfasst von Schakko unter Dies und das, Party am 21. Juli 2008
Ja blöd, Julian hat mich am Wochenende mit seiner Erkältung/Sommer-Grippe angesteckt. Eigentlich muss das schon ein paar Tage vorher geschehen sein. Inkubationszeit beträgt ca. eine Woche. Ich hoffe nur, dass ich bis zum Donnerstag wieder halbwegs fit bin. Momentan plagen mich arge Halsschmerzen, leichte Gliederschmerzen, leichtes Fieber und extreme Müdigkeit.
Die Müdigkeit resultiert aber aus dem äußerst langen Wochenende.
Freitag Abend wurde seit langer Zeit wieder im Sausalitos gefeiert. 2 Cocktails später verzeogen wir uns zum Klieversberg, wo wir dann von ca. 23 Uhr bis um halb drei griltten. Sophie und Marci haben sich den Abend gut abgeschossen – und mussten dementsprechend am nächsten Morgen die Folgen tragen.
Samstag hieß es für Sarah und mich: “Exterme Wohnung-Putzing und Einkaufen Fahrening”. Gegen halb acht ging es mit Flo, Jan und Ines dann zu Lippe nach Flechtorf. Timo, Flo, Julian und ich kamen auf die grandiose Idee mit wenig wassergefüllten Luftballons Basketball (respektive Wasserball) zu spielen. Ist schon beeindruckend, mit welchen primitiven Mitteln man Männer glücklich machen kann ![]()
Gegen halb zwölf fuhren Ines, Jan und Sarah nach Hause, ich blieb noch in Flechtorf.
Nach sehr interessanten und aufschlussreichen Gesprächen wollten wir um drei Uhr nach Hause fahren. Tino war sturzbetrunken und versuchte eine von Lippes weiblichen Gästen anzubaggern. War jetzt nicht sonderlich von Erfolg gekrönt.
Kurz vor der Rückfahrt wettete ich mit Flo und Julian, dass Tino sich noch heute Abend übergibt. Und ich behielt Recht: Kaum waren wir in Wolfsburg an Tinos Wohnung angekommen, übergab sich Tino nach Herzenslust. Nachdem wir ihn auf seinem Sofa abluden, ging es für uns auch nach Hause.
Den gestrigen Tag schliefen wir recht lange, ich kochte am Mittag für Sarah und mich und fuhr danach mit Flo zum Gitarrespielen in die Firma. Gegen halb neun musste ich noch kurz zu Rathi nach Ehmen um etwas zurückzubringen.
Jajajaja… Ich drück mir selbst die Daumen, dass ich für die lange LAN (Donnerstag bis Sonntag) halbwegs fit bin. Hab mich die letzten Tage schon so darauf gefreut.
Review “Rock im Garten”
Für unser einer war es ein langes Wochenende – Marci, Ly, Timo und Sophie waren beim Rock am Ring, ich als notorischer Festival-Nörgler hatte darauf absolut keine Lust. Lippe hatte die grandiose Idee, RaR bei sich in Flechtorf auf Beamer zu übertragen. Außerdem wollte Samstag Julian seinen Geburtstag ‘rein feiern.
Freitag fuhren Flo, Sarah und ich direkt nach der Arbeit zu Philipp. Beim kurzen Edeka-Zwischenstopp verunsicherte ich die Verkäuferin mit meiner überraschend großen Ansammlung von 1, 2, 10 und 20 Cent Stücken.
Gegen halb acht -glaub ich zumindest- kamen wir in Flechtorf an. Incubus verfolgte ich nur nebenbei. Den größten Teil der Zeit verbrachte ich im Garten oder aber vor der Tür. Dort rockten Sarah (Gesang), Flo (Gesang) und ich (Gitarre und Gegröhle) für eine knappe Stunde Flechtorf. War lustig
Nebenbei genehmigten Flo und ich uns eine leckere Flasche Whiskey und spielten danach munter Guitar Hero. Um halb zwei fuhr Julian uns drei und Tino nach Hause. Ich war ziemlich fertig und hörte im Bett noch eine Viertelstunde “All Summer Long” von Kid Rock.
Samstag standen Sarah und ich gegen halb eins auf. Geplant war es eigentlich, dass wir um 16 Uhr bei Lippe aufschlagen wollten. Aus organisatorischen Gründen (… bla … ich hab mich eine knappe Stunde mit Zeitung lesen beschäftigt) waren wir aber erst wieder um halb acht in Flechtorf. Wir bauten unser Zelt im Garten auf, genehmigten uns ein Stück Fleisch und zockten danach Guitar Hero. Ich entdeckte dann die Perle “Social Distortion – Story of my Life”, die ich mehr oder minder den ganzen Abend zockte ![]()
Um 22 Uhr wurde das Metallica-Konzert übertragen, Jan und Ines verließen uns aber bereits vor Mitternacht.
Pünktlich um Mitternacht wurde dem Muselmanen (Julian) gratuliert und sein Geschenk überreicht. Danach ging es dann mit der Party los oder weiter. Je nachdem. Ich wechselte mich zwischen Guitar Hero (Dragonforce auf Profi
), Rauchen und Quatschen ab. Was ich den Abend alles über eine IT-Unternehmen aus Wolfsburg erfuhr war unglaublich und sorgt heute bei uns in der Firma sicherlich für Gesprächsstoff.
Sarah pennte irgendwann um halb drei auf dem Sofa bei voller Lautstärke von Guitar Hero ein. Flo, Philipp, Tino, Julian, Jens und ich hielten wacker bis um halb sieben durch. War schon cool, als die Sonne über den Mohnblumen-Feldern aufging und ich genüßlich mein Glas Vodka-E (Energie!) schlürfte.
Kurz vor sieben sorgte ich mit Nachdruck dafür, dass Sarah und ich im Zelt pennten. Leider war die Nacht recht kurz. 2 1/2 Stunden später wurde ich von Flo geweckt. Genauere Erinnerungen habe ich ans Aufstehen nur sehr dunkel. Ich verbrannte mir auf jeden Fall die Zunge, als ich mir ein glühend heißes Würsten hinter die Backen schob.
Der Tag begann mit dem dem, wie die Nacht endete: Mit einem Bier ![]()
Ergo konnte ich auch nicht fahren. Kurz vor Mittag und einen Sonnenbrand auf der Brust später fuhr Sarah Flo und mich nach Wolfsburg, wo ich bis abends die Zeit auf der Couch und mit schlafen verbrachte.
Gegen 18 Uhr ging es dann zurück nach Flechtorf. Diesmal allerdings nur mit Flo. Sarah war zu müde und musste heute früh zur Arbeit. Bei Lippe waren bis auf uns drei auch noch meine Schwester und Dominik.
Der Abend begann mit Fettes Brot, es folgte eine Runde Guitar Hero, danach dann das EM-Spiel Deutschland – Polen (2:0 dank Poldi). Während des EM-Spiels unterhielten wir uns über dieses und jenes und vernichteten das restliche Fleisch auf dem Grill.
Der Abend wurde gekrönt durch den Auftritt der Toten Hosen bei RaR. Campino machte trotz gebrochenem Fußes eine gute Figur und ließ sich Crowd Surfend durch die Menge tragen (rollen!).
Leider wurde der Abend durch einen Todesfall unschön beendet – unvergesslich: Die Hosen spielten zu dem Zeitpunkt “Nur zu Besuch”.
Um viertel nach eins lag ich dann total kaputt im Bett.
Fazit: ein extrem geiles und chilliges Wochenende. Viel geredet, noch viel mehr getrunken und am meisten Spaß gehabt. Wozu zum RaR fahren, wenn das Wetter nicht so genial ist wie hier?
Waren drei klasse Tage, es hat einfach gepasst.
Lippe hat auch eine Review des Wochenendes geschrieben, die ich euch natürlich nicht vorenthalten will:
Jungs, Jungs, Jungs,
das war ein Wochenende. Auch wenn der eigentliche Hauptgrund der Veranstaltung zunehmend in den Hintergrund geriet, kann man es auf der Erfolgsstatistik auf der Haben-Seite platzieren.
Zwar hatte alles mit ein paar kleineren Problemchen angefangen, sodass der Fernsehempfang nur in schwarz-weiss statt fand (später stellte sich heraus, dass es lediglich an einem ungenügend abgeschirmten Kabel lag), die allerdings auch schnell (naja…) behoben sein sollten. Nach dem gemütlichen Einstieg in’s Wochenende am Freitag sollte ein ebenso unterhaltsamer Tag am Samstag folgen. Da uns die Jungs von Metallica eine eigentlich recht rockige Einleitung zu Julian’s Geurtstag am Sonntag gaben, nutzten wir auch die Chance, um uns mit diversen Whiskey-Jägermeister-Cola-Mischen die Nacht zu versüßen und uns “ENERGIE” zu verschaffen. Die Gästeliste mit Schakko & Sarah, Tino, Flo, Jan & Ines, Julian, Jens, Tina, Hendrik, Myriam und mir war somit auch gut ausreichend, zudem stießen Jessy, Tim und Sarah2 zu späterer Stunde für einen Kutzbesuch mit zu der Part y/ie.
Die Nacht war lang und so kam es, dass Julian, Tino und Jens (nach mehrstündigem Nörgeln) nach Hause fuhren (ja, Julian fuhr! Geschätzte 13,5 Promille). Auch Schakko nam seine von Guitar Hero erzeugtem Krach in den Schlaf gewogene Sarah mit in’s Zelt, um ein wenig zu relaxen. Anmerkung hier: Das Lied “Story of my life” von Social Distortion werden wir alle wohl dank Schakko erstmal nicht vergessen. Ebenso wurde ein wenig “ge-stricked” und der halsbrecherische Song Through the fire and the flames von Dragenforce wurde rauf und runter gespielt. Mit beachtlichem Erfolg allerseits muss man sagen.
Flo und meine Wenigkeit schmissen derweil den Grill für das passende Frühstück an und genossen die ersten Sonnenstrahlen am Tag. So gegen 9 weckten wir dann die Herrschaften Camper, und mussten erschrocken feststellen, dass die Kommunikation zwischen ausgenüchterten Menschen und denen, dessen Suff-Wirkung erst als Spätfolge einzutretend vermag, doch sehr schwer fallen kann. Auf deutsch gesagt: Ey Schakko, was hast du gesagt? (Daas is jah sooo heißß (Würstchen im Mund)) Sehr lustig. Flo , Sarah und ich hatten auf jeden Fall unseren Spaß.
Nach ausgiebiegem Frühstück verschwand dann auch der Rest der Truppe erstmals, um sich ab 18.00 erneut in das Vergnügen zu stürzen. Die Jungs von Fettes Brot brachten einen sehr gelungenen Auftritt mit der gewissen Portion an Party-Feeling. Danach wurde allerdings erstmal wieder Guitar Hero angeschmissen.
Aber auch das erste EM-Spiel von Deutschland gegen Polen brachte die erwartete gute Laune mit ihrem 2:0 Sieg mit sich. Der mittlerweile schon wieder angefeuerte Grill erfüllte auch diesmal seinen Zweck.
Das ganze Wochenende klang dann mit dem eigentlichen Highlight des Rock am Ring, den Toten Hosen, mit einem gewagten, leicht skurrilen und einer Mischung aus amüsanten und verwirrten, aber insgesamt erfolgreichen Auftritt aus, sodass nach einer groben Aufräumaktion meinerseites das Heartbeat um ca. 01.30 verlassen wurde. Dementsprechend müde waren glaube ich auch alle Beteiligten.Desweiteren kann man eigentlich nur sagen, wie klasse das Wochenende war, und wieviel Spaß man doch mit den Jungs seines Vertrauens haben kann.
Auf die nächsten paar Male!
Frohes Neues
Offizielle Regattazeit: Kurz vor Acht. In ein paar Minuten kommen meine Gäste und dann wird langsam in das neue Jahr gefeiert.
Ich hatte heute den Nachmittag damit verbracht, die passenden MPD-Clients zu installieren. Der Lohn der Mühe: Auf meinem Notebook läuft nun GMPC, auf dem ckl-server läuft als Web-Frontend Pitchfork und neompc als Frontend für mein Handy. Nach einigem Gefrickel mit den Router-Settings kann ich nun aus dem Internet auf den Apache des ckl-servers zugreifen und mit meinem Handy den MPD steuern, der wiederum die MP3s über ALSA abspielt. Die Soundkarte ist über SPDIF mit meiner Anlage verbunden. Das geniale ist: es funktioniert alles prächtig
Ich wünsche allen Besuchern des Blogs ein frohes neues Jahr!
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