Archiv für Kategorie Linux
openSUSE 10.3 und Ghostscript
Gestern ging mir der Hintern geringfügig auf Grundeis: am morgigen Freitag ist Rollout unseres ZABOS-Systems, die letzten Bugs sind soweit gefixt gewesen. Nach Ende einer Alarmierung (Details zu ZABOS gibt es unter http://www.zabos.info) sollte automatisch ein Abschluss-Report gedruckt werden. An sich auch gar kein Problem, da die mit BIRT erzeugten Reporte per lpr gedruckt werden sollten.
Allerdings lief auf dem Server noch Ghostscript in der Version 8.1.x, die bei der pdf2ps-Konvertierung den Fehler
**** Warning: An error occurred while reading an XREF table. **** The file has been damaged. This may have been caused **** by a problem while converting or transferring the file. **** Ghostscript will attempt to recover the data.
schmiss. Grund dafür war, dass die installierte Ghostscript-Version noch nicht mit dem PDF-Format 1.5 klar kommt. BIRT erzeugt aber die PDFs in diesem Versions-Format. Eine Möglichkeit, eine ältere PDF-Formatsversion zu benutzen, habe ich nicht gefunden.
Ich hatte also nun die Option, das komplette, auf openSuSE basierende System, von 10.3 auf 11.2 zu upgraden oder aber die aktuelle Ghostscript-Version 8.70 zu kompilieren, in der der Fehler gefixt war.
Das Upgrade von 10.3 auf 11.2 mit Hilfe von zypper schlug fehl, da mir zypper ein std::bad_alloc() lieferte. Im Internet wurde ich nicht fündig, und die Zeit für das Debuggen hatte ich nicht.
Somit wurde die Option ersetzt durch “Server frisch aufsetzen und die komplette Umgebung anpassen”.
Da ich eher der Debian/Ubuntu-Mensch bin, hatte ich da so meine Abneigung gegen. Deshalb versuchte ich, Ghostscript manuell zu kompilieren. Als Paketabhängigkeiten müssen tiff-*-devel und cups-*-devel per YaST installiert werden, ein make && make install führte dann auch zum Erfolg.
Perle IOLAN und RXTXcomm (Java) unter Linux
Für unser aktuelles Projekt verwenden wir eine Perle IOLAN-Box. Die Box stellt serielle Ports – in unserem Fall sind das zwei Stück – über Ethernet zur Verfügung.
Der Einsatzbereich ist z.B. nötig, wenn man GSM-Modems in abgeschirmten Räumen (Rechenzentren, Bunkern) betreiben will. Die IOLAN-Box bildet eine Bridge zwischen Seriell- und Ethernet ab. So lässt sich das GSM-Modem (Seriell) an die IOLAN-Box (Seriell) anschließen, die wiederum über Ethernet an das Netzwerk angebunden ist. Für Linux und Windows existieren passende Programme, die nun lokal wiederum die Verbindung über das Netzwerk als serielles Interface abbilden.
Gestern stieß ich bei der Einrichtung der lokalen Schnittstellen auf ein Problem: RXTXComm – das Java-Framework zur Kommunikation mit seriellen/parallelen Schnittstellen – listete beim Start die /dev/tx00*-Devices nicht auf. Die FAQ von RXTX weist daraufhin, dass man per
System.setProperty(“gnu.io.rxtx.SerialPorts”, portFileNames) zusätzliche Ports definieren kann. Der Lösungsansatz brachte kein Erfolg.
Zweite Idee war dann, dass ich – wie in der FAQ beschrieben – die tx*-Devices manuell in die RXTXCommDriver.java eintrage. Auch das war nicht von Erfolg gekrönt.
Konvertieren von virtuellen Linux-VMware-Maschinen nach Citrix XEN Server
Verfasst von Schakko unter Linux, Virtualisierung am 15. Juli 2009
Wegen der Migration unserer virtuellen Server-Infrastruktur von VMware Server nach Citrix XEN Server 5.5 stieß ich auf ein Problem. Einer unser virtuellen Maschinen dient als Backup-Server und läuft unter Linux, in dem Fall unter Ubuntu 6.10 Server.
Zur Konvertierung der Maschinen dient das Tool XenConverter, das von Citrix kostenlos bereit gestellt wird.
Ich führte also die Konvertierung der VMDK-Datei aus, dies funktionierte soweit auch ohne Probleme, eben so klappte der Import in den Citrix XEN Server einwandfrei.
Beim Starten des Systems hing Linux allerdings mit der Meldung
Waiting for root file system...
VMware beschreibt in der Dokumentation, dass standardmäßig die Festplatten als SCSI-Devices gemountet werden sollen. Dies würde zu einer besseren Performance führen. Diesen Hinweis haben wir beim Einrichten aller virtuellen Maschinen unter VMware auch durchgeführt.
Allerdings bindet Citrix XEN Server nach dem Import die virtuellen Festplatten als normale IDE-Devices ein. Mir fiel das auch erst nach ein paar Minuten auf, nachdem ich über die vorher eingetragenen Boot-Meldungen schaute.
Die Lösung des Problems war dann relativ einfach umzusetzen:
- Virtuelle Maschine neu starten
- Während Grub lädt, ESC drücken
- Aktuellen Kernel auswählen
- /dev/sda1 durch /dev/hda1 ersetzen
- System booten und als root anmelden
- in der /boot/grub/menu.lst /dev/sda1 durch /dev/hda1 ersetzen, so dass die Änderungen permanent sind
Rautiges 2009-07-14
Verfasst von Schakko unter Active Directory / LDAP, Linux, Open Source, Virtualisierung am 14. Juli 2009
Momentan vertreibe ich mir die Zeit mit der Konfiguration des Zotac ION Boards, deshalb hier eine kurze Übersicht über die letzte Woche
- Empfehlenswerte Websites sind www.faql.de (behandelt Themen zur deutschen Sprache, unter anderem wird erklärt, dass es das Wort “Stati” als Plural von “Status” nicht existiert) und www.encyclopediadramatica.com (über Alltags-Internetsprache).
- Florian kämpft momentan mit der Konfiguration von MPD und Icecast2. Wir (und andere) haben das Problem, dass mit WinAMP und VLC der OGG-Stream nach Ende eines Tracks oder Wechsel während des Abspielens eines Tracks der komplette Stream abbricht. Sehr ominöses Problem, Foren-Threads deuten darauf hin, dass mit dem Wechsel der OGG-Header zu tun hat.
- Ich habe die Woche einen Patch für vboxtool eingereicht, so dass die richtigen Maschinen gestartet werden, falls der Benutzer, der vboxtool aufruft, nicht identisch ist, mit dem ggw. Benutzer. Mehr Infos dazu gibt es im Firmen-Entwickler-Blog.
- Im Trac von VirtualBox habe ich außerdem einen Bug-Eintrag hinterlassen, da bei mir hin und wieder die SSH-Netzwerkverbindung abbricht.
- Auf ganzer Linie kämpfe ich mit dem Zotac ION-Board:
- Die Auflösung auf meinem Fernseher wird falsch dargestellt. Es gibt unsichtbare Bereiche oberhalb und unterhalb des sichtbaren Bereichs. Das Panning funktioniert nicht, ebenso diverse X-Konfigurationseinstellungen. Meine Vermutung ist, dass das DVI-Signal vom HDMI-Eingang des Fernsehers falsch interpretiert wird.
- Bei Windows Server 2003, das in einer VirtualBox-VM ist, lassen sich keine Rollen mehr hinzufügen. Gestern wollte ich WINS und DHCP nachinstallieren – dies schlug aber aus unerfindlichen Gründen fehl. Ich habe mir die Install-Logs unter c:\windows\debug\ angeschaut, konnte aber nicht wirklich die Fehlerursache zu identifizieren. Es läuft wohl darauf hinaus, dass ich Windows Server 2003 neu installieren muss.
- Winbind und Samba laufen noch nicht rund. Die Authentifizierung von Winbind am Active Directory über Kerberos funktioniert hingegen schon.
- Audio-Ausgabe über HDMI, Video-Beschleunigung etc. konnte ich noch nicht testen, da o.g. Punkte erst einmal zu fixen sind.
Bluetooth-Tastatur ACK-340BT und Ubuntu 9.04
Um die Bluetooth-Tastatur ACK-340BT von Keysonic unter Ubuntu 9.04 zum Laufen zu bringen, sind folgende Schritte nötig:
su echo "deb http://ppa.launchpad.net/blueman/ppa/ubuntu jaunty main" >> /etc/apt/sources.list apt-key adv --recv-keys --keyserver keyserver.ubuntu.com 947c4f7371932c794b153f0f6b15ab91951dc1e2 apt-get update apt-get install blueman exit blueman-manager
Nun muss die Tastatur in den Pairing-Modus versetzt werden (Knopf auf der rechten Unterseite). Nach einem Klick auf “Search” erscheint nach einigen Sekunden die Tastatur. Diese muss ausgewählt und danach der Button “Bond” gewählt werden. Als Pin muss “0000″ am Rechner eingegeben werden. Die gleiche Pin muss danach ebenfalls auf der Tastatur eingegeben und mit Enter bestätigt werden.
Tastatur und Bluetooth-Adapter sind nun gepaart. Im Menü muss unter Device > Connect Input Service gewählt werden. Mit der Tastatur lässt sich nun schreiben, eben so funktioniert das Touchpad.
Debugging-Loglevel des X-Servers beim Start von Gnome/GDM
Ich kämpfe gegenwärtig mit der Konfiguratin des X-Servers. Damit der X-Server beim Starten von Gnome automatisch ein höheres Debugging-Level benutzt, muss folgendes in die /etc/gdm/gdm.conf eingetragen bzw. ersetzt werden:
[server-Standard] # bzw. server-Terminal oder server-Chooser command=/usr/X11R6/bin/X -br -audit 0 -logverbose 20 # Bei server-Terminal wird noch -terminate benötigt
Sobald Gnome bzw. GDM gestartet wird, benutzt Xorg bzw. X ein hohes Loglevel und schreibt wesentlich detailiertere Informationen nach /var/log/Xorg.0.log.
MLG: Präsenzklausur bestanden / Spielzeug bestellt / Kernel-Patch
Verfasst von Schakko unter Active Directory / LDAP, Linux, Mathematisch-logische Grundlagen der Informatik, Webdesign & Web-Ergonomie, ckl-net am 24. Juni 2009
Ich wurde bereits heute darüber informiert, dass ich das Modul Mathematisch-logische Grundlagen mit einer Note von 1.0 bestanden habe. In der Präsenzklausur habe ich 83% erreicht – ich vermute, dass der Punktabzug durch die Vollständige Induktion und der ersten Aufgabe zustande kommt – durch meine Bonuspunkte konnte ich die fehlenden Prozent zur 1.0 aber ausgleichen. Somit ist also das dritte Modul bestanden. Für mich folgt als nächstes Modul Web-Design und -Ergonomie, dass ich hoffentlich zum nächsten außerordentlichen Klausurtermin am 14.08.2009 beenden kann.
Mein heutiger Tag war relativ hektisch: Heute Vormittag war ich in Osnabrück und habe mir das Kolloquium von Sarah angeschaut, danach ging es in die Firma, dann zum Training und schließlich zur Bandprobe.
Als “Belohnung” für die bestandene Klausur – von der ich während des Kolloquiums per Email (es lebe Active Sync) erfuhr – habe ich mir heute Abend neue Hardware für das ckl-net bestellt, da mein “altes” Embedded Board mittlerweile nicht mehr meinen Zwecken genügt. Somit habe ich dann ein Zotac ION ITX B anstatt des von mir erst angedachten MSI IM 945GSE bestellt, zuzüglich fanless Netzteil von Fortron und Bluetooth Tastatur. Ich freue mich wieder auf’s Frickeln
Die letzten beiden Abende verbrachte ich damit, auf meine Wii Homebrew Software zum Laufen zu bringen. War an sich auch schnell gemacht. Allerdings hatte ich das Problem, dass der SD-Kartenleser meines alten Notebooks (Tagra Vision 811) unter Ubuntu zwar erkannt wurde, ich aber keine Daten darauf schreiben konnte. Mit einem externen Kartenleser funktionierte das Schreiben sowohl unter Windows als auch unter Linux. Für mich stand also fest, dass meine SD-Karte völlig funktionsfähig war.
Theoretisch hätte ich das Problem dabei bewenden und mir meine Homebrew über den externen Kartenleser auf die Karte kopieren lassen können. Aber wie das so ist: Man möchte ja das Problem auch beheben, um ein Erfolgserlebnis zu haben.
Deshalb habe ich mir die letzten Sourcen des Linux Kernels geschnappt und die im SCSI-Treiber – das SCSI-Subsystems ist für das Lesen von SD-Medien zuständig – verankerten Überprüfungen, ob ein Medium schreibgeschützt ist, deaktiviert.
Nach der Kompilierung des Kernels funktionierte auch das Schreiben auf die SD-Karte.
Und zu guter letzt noch eine Werbung in eigener Sache: Christoph hat heute das Active Directory Plugin für Wordpress veröffentlicht. Klasse Sache und funktioniert sogar
Rautiges 2009-06-07
Verfasst von Schakko unter BibaBlog intern, Fernsehen, Lieder für die Gitarre, Linux, Mathematisch-logische Grundlagen der Informatik, Projekte, Python am 7. Juni 2009
- In der letzten Woche habe ich den Adobe AIR Twitter-Client “Spaz” so aufgemöbelt, dass ich damit meine Twicker-Ergebnisse direkt übermitteln kann. Die Sourcen dazu habe ich Funkatron, dem Maintainer von Spaz, zukommen lassen. Damit lässt sich recht einfach demonstrieren, wie sich der Twitter-Client erweitern lässt. Hat bis dato wohl noch keiner gemacht. Vielleicht werde ich in der nächsten Woche noch ein kleines Tutorial dazu schreiben.
- Mittwoch habe ich im BibaBlog die ganzen alten Artikel überflogen und den vorhandenen Quellcode vernünftig formatiert. Durch verschiedene Syntax-Highlighting-Plugins gab es gewisse Divergenzen in der Darstellung
Außerdem werden die youtube-Videos wieder korrekt dargestellt. - Florian hat im Rahmen eines kleines Projekts ein Installationsscript für EFA (Elektronisches Fahrtenbuch für Ruderer) gebaut. Damit wird – ausgehend von einem Ubuntu-Alternate-Install – ein System aufgesetzt, das nur die nötigsten Tools enthält. Besonders cool dabei: Flo hat ein Script geschrieben, dass per udev automatisch erkennt, ob ein USB-Stick angesteckt wurde und wenn dem so ist, wird die Datenbank von EFA über eine Python-GUI gesichert. Lob und Anerkennung, cooles Projekt!
- Freitag waren die Jungs und ich in Termintor 4. Der Film war an sich ganz cool, auch wenn es einige logische Unstimmigkeiten gab
Die visuellen Effekte waren aber top. Danach machten wir einen kurzen Abstecher im Sausalitos und nisteten uns dann auf der Geburtstagsfeier von Maike ein. - Samstag habe ich die Onlineklausur für Mathematisch-logische Grundlagen abgelegt. Die ersten 5 Minuten war ich etwas neben der Spur, konnte mich dann aber fangen und die Aufgaben relativ gut abarbeiten. Als Themen kamen vor: Bestimmung einer Gruppe/Abelsche Gruppe; Beweis des Absorptionsgesetz von Junktoren anhand Wahrheitstabelle (das war easy, ich hoffe, ich hab die Frage auch richtig verstanden
); Bestimmen der Endmenge von Mengenoperationen; Entscheiden, ob eine Funktion surjektiv, injektiv oder total ist; Induktiver Beweis einer Formel. An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal bei Timo bedanken, der mich in den letzten Wochen tatkräftig bei LaTeX- und Mathe-Fragen unterstützte. - Die letzten Tage über habe ich an zwei Songtexten für die Band gearbeitet. Einer der beiden Texte ist bereits fertig, der andere geht dem Ende entgegen. Bei einer der nächsten Bandproben wird es der Öffentlichkeit präsentiert.
Rautiges 2009-05-26
Verfasst von Schakko unter Gitarre, Handy, Linux, Mathematisch-logische Grundlagen der Informatik, Microsoft, Windows Mobile 6.1 am 26. Mai 2009
- Samstag ging es spannend in Wolfsburg zu. Den Mittag über verfolgte ich auf n-tv die Wahl zum Bundespräsidenten. Interessanterweise erfuhr ich heute, dass Lammerts Verhalten nach bzw. während der Wahl für ein Nachspiel sorgt.
Nach der Wahl lernte ich Mathe weiter und machte mich gegen 15 Uhr auf in die Wolfsburger Innenstadt. Was da los war, war echt unglaublich. Und gegen 17.15 Uhr wurde der Traum eines jeden Wolfsburger Fußball-Fan wahr: Vfl wurde deutscher Meister. Die Stimmung war natürlich fantastisch, ich machte mich aber wieder auf den Weg zurück zur Wohnung.
Zu später Stunde holte ich dann einen volltrunkenen Timo von der Bushaltestelle ab und fuhr ihn noch zu Lippe. - Das Modul “Mathematisch-logische Grundlagen” geht in die heiße Phase. Die meisten Aufgaben – bis auf 3 – habe ich eingereicht und sind soweit in Ordnung. Seit Donnerstag sitze ich an der Zusammenfassung aller Kapitel. Großer Vorteil: Beim zweiten Mal lesen verstehe ich die Texte wesentlich besser

Nächstes Wochenende folgt dann Abschlusstest und Online-Klausur, damit ich am 19. Juni meine Klausur in Witten schreiben kann.
Das nächste Modul wird wohl Web-Design werden und zusätzlich nebenbei noch Mathe 1. Mit M1 werde ich mir aber keinen Stress machen, so wie ich das bei MLG gemacht habe. - Florian ist momentan dabei, eine eigene kleine Ubuntu-basierende Distribution zusammenzustellen. Diese lädt nach dem Start EFA, Elektronisches Fahrtenbuch – ein Tool für Rudervereine, und sichert automatisch die EFA-Datenbank auf hot-plugged USB-Sticks. Dabei kam dann heraus, dass VirtualBox und VMWare massive Probleme beim Durchreichen von USB-Geräten haben. Ubuntu 8.10 bzw. der Kernel der 8.10er verliert nach einigen Sekunden die Verbindung zu den USB-Geräten.
Sobald das Projekt abgeschlossen ist, wird Florian hoffentlich die Anleitung dazu auf seinem Blog veröffentlichen. - Nur damit ich es nicht vergesse: Auf SlickTools gibt es zwei .NET CF 2.0 Anwendungen. Eine ist ein mobiles Metronom, die andere eine Stoppuhr. Beides werde ich bei den nächsten Bandproben mal einsetzen.
- Auch für nächsten Monat sind einige kleine Anschaffungen geplant:
- Steckdosenleiste mit Überspannungsschutz für Server, Router und Kabelmodem. Ich trau’ dem Blitzableiter im Haus nicht.
- Roland Micro Cube für das Üben in der Wohnung. Hab kein Nerv, immer mein MG 30 DFX mit nach oben zu schleppen. Und ohne Verstärker E-Gitarre zocken ist langweilig.
- Eventuell ein Mikrofonständer. Da bin ich aber noch am Überlegen, ob ich so etwas wirklich brauche. Im Proberaum haben wir die Ständer.
- Neues Server-Board. Da drücke ich mich noch vor. Bin am Überlegen, ob ich mir nicht doch ein Ion hole oder eines von den neuen Intel Embedded-Boards.
- Bandmäßig schaut es so aus, dass Dennis nun als Bassist(in) mit an Bord ist. Am Vatertag haben Jan und ich ein kleines Akustik-Gitarren-Konzert gegeben, was meiner Meinung nach ganz okay war.
In aller Kürze: Unter Linux WAV zu MP3s konvertieren
Nach der gestrigen Bandprobe bekam ich unsere Samples als WAV zugeschickt. Als ich mit lame versuchte, die Dateien mit lame in.wav out.mp3 zu konvertieren, bekam ich den Fehler Unsupported data format: 0×0011. Der Fehler enstand dadurch, dass die WAV-Datei mit einer Kamera aufgenommen wurde. Die Kamera wandelt den Audio-Stream automatisch nach Microsoft ADPCM und nicht pures PCM um. Außerdem wird eine Sample Rate von 8000 Hz benutzt. Ungünstig.
Mit ADPCM kommt hingegen ffmpeg klar. Leider ist aus lizenzrechtlichen Gründen in den Binaries von Ubuntu der MP3-Outputstream nicht mit kompiliert wurden. Deshalb braucht man einen zusätzlichen Konverter, wie z.B. Bladeenc.
Damit nun alles funktioniert und Bladeenc nicht den Fehler ERROR: Sample ’sample.wav’ is not in 32, 44.1 or 48 kHz!
meldet, muss folgendermaßen vorgegangen werden:
ffmpeg -y -i sample_low.wav -ar 44100 sample_high.wav bladeenc sample_high.wav sample.mp3
Sag was!