Archiv für Kategorie ckl-net
Zugriff auf meine Dateien
Verfasst von Schakko unter Linux, Sicherheit, Windows, ckl-net am 3. Juli 2008
Heute habe ich seit einiger Zeit mich mal wieder mit meinem Server befasst. Ursprünglich war für heute Abend geplant, dass ich vom NFS-Protokoll auf WebDAV umschwenke. NFS hat für mich das Problem, dass der NFS-Dienst für Windows (SFU) nicht ganz rund läuft und ich außerdem aus der Firma nicht an meine Dateien heran komme.
Deshalb wollte ich Apache + WebDAV über SSL für den Zugriff nutzen. Nachdem ich alles eingerichtet hatte -was recht fix ging- musste ich leider feststellen, dass die Übertragungs-Performance mehr als mies ist: mehr als knapp 120 KByte gingen nicht über die Leitung.
Deshalb kam ich zu dem Entschluss: Weg von NFS, weg von WebDAV – hallo SFTP! Problem dabei -weswegen ich auch WebDAV einsetzen wollte-: mit den Clients SftpDrive oder WebDrive kann man zwar SFTP-Ressourcen als Laufwerk unter Windows mounten, aber sie kosten Geld.
Nach ein paar Minuten stöbern bin ich über diesen Blog-Eintrag gestolpert, in dem Reddrive erwähnt wird. Ist kostenlos und bindet ein SFTP-Laufwerk im Windows Explorer ein.
SFU / Services for Unix
Im ckl-net setze ich auf meinem Embedded-Board NFS als Protokoll für die Datenübertragung ein. Grund dafür: Es ist einfach zu konfigurieren und läuft mehr oder weniger out-of-the-box. Zumindest unter Linux.
Bei der Konfiguration vergaß ich glatt, dass meine Workstation/Zock-PC noch mit einem Windows XP lief. Und einen Opensource NFS-Client für WindowsXP zu finden gestaltet sich als … schwierig.
Die einzige kostenlose Möglichkeit von einem Windows-System auf einen NFS-Server zuzugreifen besteht darin, die SFUs (Services for Unix) zu installieren. Nach der Installation lässt sich nach dieser Anleitung im Gentoo Wiki die Verbindung recht einfach realisieren.
Allerdings gab es bei mir zwei Stolpersteine. Zum einen wurde die groups/passwd ***nicht*** akzeptiert, wenn der Windows-Zeilenumbruch verwendet wird (muss als \n und nicht \n\r sein).
Außerdem funktioniert der OK-Button bei der Verzeichnis-Auswahl nicht. Abhilfe schafft nur das manuelle Eintragen des NFS-Shares (\\ip\share\unterverzeichnis).
Motherboard abgeraucht
Vorgestern hatte ich das erste Mal wieder seit Monaten Lust auf eine gepflegte Runde Q3A an meinem PC.
Ich also den Rechner angeschaltet. Aber statt erwartetem Boot-Logo erschien zuerst nur ein “CMOS Checksum Error”, danach dann ein “Disk Read Error”. Merde. Ich also überprüft, ob irgendwie die Kabel locker sind, den Rechner dann nochmal neu gestartet. Mit einem “Bäm” sprang die Sicherung im Flur und das Netzteil rauchte ab. Ganz klasse. Ich baute ein altes 300W-Netzteil ein und testete das Motherboard. Er lud einfach nicht Windows von der Festplatte. Sobald er mit dem DMI Verifying durch war, war es das dann auch schon.
Blöder Mist. Aus diesem Grund auch der letzte Blog-Eintrag: Ich habe nämlich den CD-Key von meiner Windows-XP-Installation verlegt. An die Daten komme ich zwar noch (Festplatte ist nicht defekt, habs mit einer System-Rescue-CD getestet), aber ein Linux-basiertes Tool, dass aus dem KLC\Software\Windows\CurrentVersion\DigitalProductId-Eintrag der Registry den CD-Key ausliest? Sowas gibbet net.
Ich also mich hingesetzt und in PHP den Code zusammengefrickelt und nach etwas Suchen das Tool “dumphive” gefunden. dumphive konvertiert die im Binär-Format gespeicherte Registry in eine Text-Datei und funktioniert unter Linux.
Authentifizierung mit LDAP / mod_ldap
Die letzten beiden Tage verbrachte ich viele viele Stunden mit der Implementierung meines OpenLDAP-Servers im ckl-net.
Beim Setup empfehle ich, phpLdapAdmin als GUI für die Einrichtung des Benutzers zu installieren – erleichtert die Arbeit erheblich.
Die Installation von OpenLDAP/slapd ging relativ schnell von der Hand, eben so die Installation von Subversion und mod_dav.
Das Problem lag wie immer im Detail:
1. Ich wollte den Apache nur im HTTPS-Modus laufen habe. Nach der Zertifikatserzeugung bekam ich im Browser den Fehler “-12262″. Lag an einer Fehlkonfiguration in den Apache-SSL-Direktiven.
2. Die Benutzung von mod_auth_ldap funktionierte hinten und vorne nicht. Apache konnte den Benutzer nicht am LDAP-Server authentifizieren, die Verbindung kam nicht zustande (Can’t connect to LDAP server).
Grund dafür war die aktiverte LDAPS-Verbindung. Unverschlüsseltes LDAP hatte ich deaktiviert. Aber mit verschlüsseltem LDAP funktioniert es nicht. Ich vermute ganz stark, dass daran das self-signed LDAP-Zertifikat schuld ist.
Wie dem auch sei: der LDAP-Server läuft jetzt, Apache kann die Benutzer daran authentifizieren und autorisieren und Subversion läuft auch über HTTPS. Die Konfiguration dafür werde ich bei Gelegenheit mal online stellen.
Frohes Neues
Offizielle Regattazeit: Kurz vor Acht. In ein paar Minuten kommen meine Gäste und dann wird langsam in das neue Jahr gefeiert.
Ich hatte heute den Nachmittag damit verbracht, die passenden MPD-Clients zu installieren. Der Lohn der Mühe: Auf meinem Notebook läuft nun GMPC, auf dem ckl-server läuft als Web-Frontend Pitchfork und neompc als Frontend für mein Handy. Nach einigem Gefrickel mit den Router-Settings kann ich nun aus dem Internet auf den Apache des ckl-servers zugreifen und mit meinem Handy den MPD steuern, der wiederum die MP3s über ALSA abspielt. Die Soundkarte ist über SPDIF mit meiner Anlage verbunden. Das geniale ist: es funktioniert alles prächtig
Ich wünsche allen Besuchern des Blogs ein frohes neues Jahr!
Neues von dem LE-363
Also: Soundkarte des LE-363 funktioniert ohne Probleme. Die Konsolenauflösung konnte ich ohne Probleme auf 1024*768 hochstellen (menu.lst: vga=773). Momentan kämpfe ich mit der Compact Flash-Karte von SanDisk. Ich bekomme immer die Fehlermeldung “dma timeout error: status=0×58 { DriveReady SeekComplete DataRequest }”. Die CF-Karte wird zwar angesprochen, aber das Booten dauert sehr lange, da der Kernel den DMA-Modus testet.
Der Kernel-Parameter hdb=nodma brachte keinen Erfolg, Alan Cox empfiehlt zwar in diesem Thread den Parameter libata.dma=3 – leider wird der von meinem Kernel (ich hab den 2.6.20-16, implementiert ist es aber erst ab 2.6.24) noch nicht unterstützt. Ärgerlich.
Den PC-Speaker habe ich übrigens geblacklistet: in der /etc/modprobe.d/blacklist einfach ein blacklist pcspkr eingefügt und schon nervt der Lautsprecher nicht mehr auf der Konsole.
Strukturierung auf meinem Notebook
Heidewitzka… Da habe ich so eben Ordnung in meine Ordnerstruktur reingebracht. Ich habe in meinem Home-Verzeichnis die selbe Verzeichnisstruktur wie auf meinem Arbeitsplatzrechner erzeugt. Endlich finde ich auch mal etwas auf der Platte ![]()
Gerade führe ich ein Update auf Ubuntu 7.10 durch, dabei habe ich dann auch geschaut, welches Konsolentool mir den Netzwerktraffic anzeigt. Bin dabei über ethstatus gestoßen, das seinen Dienst gut tut.
Immer wieder Freitags
Die gute Nachricht: Tino hat jetzt nen Blog: http://tse-net.spaces.live.com/ – die schlechte Nachricht: Spaces bietet anscheinend keine RSS-Feeds von den Blogs an. Finde ich prinzipiell doof.
Gestern war ich vormittags in der Firma und habe mein N770 vorgefunden. Super geniales Teil. Genau, wie ich mir das vorgestellt habe. Leider funktionierte der Zugang zum ECW-WLAN-Netz nicht. Wir benutzen bei uns WPA/EAP/PEAP in Verbindung mit einem RADIUS-Server. An sich waren die Einstellungen korrekt, trotzdem funktionierte die Anmeldung nicht. Ich muss mir das nächste Woche noch einmal genauer anschauen.
Gegen Mittag bin ich rüber zum Dienst, wo ich in Alt-Wolfsburg Flyer verteilt habe. Bin dann unter anderem auch im Neubaugebiet in Kreuzheide gewesen und war begeistert. Ich schaue mir ja gerne Wohngebiete mit Häusern und Gärten an. Kreuzheide ist in deshalb ziemlich cool, da man genau auf das VW-Werk schauen kann. Außerdem sind die Häuser alle sehr sehr hübsch.
Abends fuhr ich dann kurz nach Hause, packte meine Sachen zusammen und latschte zu Fuß runter zum Sausalitos. Dort saßen Tino, Jens, Julian, Jan, Ines, Marci, Ly und ich bis gegen neun Uhr und tranken Cocktails. Jan wollte unbedingt noch Shisha rauchen und so schlug ich vor, dass wir uns bei mir treffen und auf dem Balkon noch ein bissel Party machen. Gesagt getan und so rauchten wir zwei Köpfe und tranken ein paar Flaschen Wein. War mal wieder ein angenehmer Abend nach einer äußerst stressigen Woche. An dieser Stelle: Ich brauche dringend Urlaub.
Heute Abend ziehen wir entweder hier in Wob um die Häuser – wie ich das eigentlich gestern schon vorgehabt habe – oder wir fahren nach Braunschweig ins Merz zum Kickern.
Ich werde nun mein Bike reparieren und eventuell nachher noch in die Stadt fahren.
Hodrio!
Mit meinen Kollegen in Celle
Verfasst von Schakko unter Mobil, Zivildienst, ckl-net am 13. September 2007
Gestern bin ich mit meinen Kollegen vom Dienst per Zug nach Celle gefahren. Hat mir dort sehr gut gefallen, da Celle eine schöne Altstadt hat und auch sonst von den Leuten her sehr angenehm war ![]()
Und: Dort sind die Lebensmittel im Schnitt 50Cent günstiger als hier in Wolfsburg. Sehr verblüffend.
Nachdem ich dann spät abends nach Hause kam, habe ich mich noch an mein Notebook gesetzt und gefrickelt: Dateien, die aus dem Netz auf mein Notebook geladen habe, werden nun beim Shutdown automatisch mit meinem Server synchronisiert – wenn er denn an ist. Außedem wird der Server dann automatisch mit heruntergefahren.
Heute habe ich wieder ziemlich lange Dienst, danach geht es dann gleich ins Bett. Morgen beginnt nämlich die Ruderregatta am Allersee, wo Marci und ich wieder fleißig mithelfen werden.
Sag was!