Perle IOLAN und RXTXcomm (Java) unter Linux


Für unser aktuelles Projekt verwenden wir eine Perle IOLAN-Box. Die Box stellt serielle Ports – in unserem Fall sind das zwei Stück – über Ethernet zur Verfügung.
Der Einsatzbereich ist z.B. nötig, wenn man GSM-Modems in abgeschirmten Räumen (Rechenzentren, Bunkern) betreiben will. Die IOLAN-Box bildet eine Bridge zwischen Seriell- und Ethernet ab. So lässt sich das GSM-Modem (Seriell) an die IOLAN-Box (Seriell) anschließen, die wiederum über Ethernet an das Netzwerk angebunden ist. Für Linux und Windows existieren passende Programme, die nun lokal wiederum die Verbindung über das Netzwerk als serielles Interface abbilden.

Gestern stieß ich bei der Einrichtung der lokalen Schnittstellen auf ein Problem: RXTXComm – das Java-Framework zur Kommunikation mit seriellen/parallelen Schnittstellen – listete beim Start die /dev/tx00*-Devices nicht auf. Die FAQ von RXTX weist daraufhin, dass man per
System.setProperty(“gnu.io.rxtx.SerialPorts”, portFileNames) zusätzliche Ports definieren kann. Der Lösungsansatz brachte kein Erfolg.
Zweite Idee war dann, dass ich – wie in der FAQ beschrieben – die tx*-Devices manuell in die RXTXCommDriver.java eintrage. Auch das war nicht von Erfolg gekrönt.

Der ausschlaggebende Punkt war schließlich, dass die /dev/tx00*-Devices die falschen Berechtigungen besaßen: RXTXComm erkennt die seriellen Schnittstellen nur wenn /dev/tx00* der Gruppe uucp angehört (chown uucp /dev/tx*) und die Gruppe Schreib- und Leserechte besitzt (chmod g+rw /dev/tx*).

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